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US-Wahl ohne die Amerikaner

Von Bernhard Baumgartner

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Es ist grundsätzlich sehr löblich, dass der ORF diesmal so ausführlich von der Wahl des US-Präsidenten berichtet hat. Die ganze Wahlnacht inklusive der Morgenstunden live im Fernsehen, das ist schon was! Und man wurde mit bis zu 1,2 Millionen Zuschauern belohnt, die sich das Ereignis (wohl zappender Weise in Abwechslung mit CNN) auch im ORF angesehen haben. Doch schaffte man es leider wieder nicht aus dem "Mir-san-mir"-Sumpf heraus. Die Diskussionsrunde mit den Herren Fritz Plasser, Georg Hoffmann-Ostenhof, Klaus Emmerich unter der Leitung des auf Italien spezialisierten ORF-Außenpolitik-Chefs Andreas Pfeiffer zeigte die Einstellung: Wir brauchen keine Amerikaner, um über die USA zu reden. Gut, wer die Option hatte, auf CNN wechseln zu können. Um das Bild für sich selbst ein wenig abzurunden.