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Nach einem Ergebnisrückgang 1999, bedingt durch die Krisen in der Türkei und im Kosovo, stehen die Zeichen für die Österreichische Verkehrsbüro AG (ÖVB) heuer auf Rekordkurs. Alles deutet auf ein All-Time-High hin, sagte ÖVB-Vorstandsvorsitzender Rudolf Tucek gestern in einer Pressekonferenz.
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In den ersten fünf Monaten lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) bei knapp 100 Mill. Schilling nach 62 Mill. Schilling im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnet Tucek mit einem EGT von rund 450 bis 500 Mill. Schilling.
1999 fiel das EGT in der AG von 116,5 auf 104 Mill. Schilling. Der Umsatz stieg leicht von 4,3 auf 4,4 Mrd. Schilling. Positiv entwickelt habe sich der Geschäftsbereich Hotellerie, aber auch die Incoming-Aktivitäten (Tourismus nach Österreich, gebündelt in der Tochter Eurotours) hätten sich erfreulich entwickelt, so Tucek. Das Konzern-EGT gab im vergangenen Jahr auf 117,8 (159,5) Mill. Schilling nach.
Noch heuer sollen alle Hotels des ÖVB zentral über das Internet buchbar sein. Der Reisevertrieb per Internet sei im Privatkundenbereich jedoch kein wesentlicher Umsatzträger, da den Konsumenten die Rückfragemöglichkeit fehle, so Tucek.
Die im Juli 1999 übernommene Wigast-Gruppe soll sich neben Incoming- und Outgoing-Tourismus sowie Hotellerie als viertes Standbein etablieren, sagte der Vorstandschef.
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