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Die lustige Klassenfahrt nach Belgrad hat sich für Österreichs junge Teamspieler gelohnt. Punkte wurden keine gewonnen, dafür aber Sympathien. Wenn die Erwartungshaltung am Boden ist, kann sie halt auch nicht enttäuscht werden. So waren alle zufrieden: Die Serben, weil sie ein Spiel gewonnen haben, in dem sie nicht die Besseren waren - hörte man den Kommentatoren zu, haben sie gar gegen eine Truppe von Weltformat sensationell ein Tor geschossen -, die Kicker, weil sie Erfahrungen gesammelt und sich in den Blickpunkt gespielt haben, manche Medien, die sich schon zu Geschichten von einer "goldenen Generation" und einem "Zauberer Didi Constantini" inspirieren ließen. Nur dieser selbst war nicht restlos überzeugt. Und, bei allem gebotenen Respekt vor der tatsächlich hoffnungsstiftenden Leistung, muss man ihm mit seiner Analyse recht geben: "Verloren ist verloren", hat er gesagt. Gut, dass er daran erinnert hat. Man hätte es beinahe vergessen können.
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