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So unmittelbar und direkt war eine ganze Branche von einem Terrorakt wohl noch nie betroffen - die Anschläge vom 11. September in den USA legten den Flugverkehr vier Tage lahm.
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Der Flughafen Wien (VIE) verzeichnete zwar im September einen Passagierrückgang um 3,6%, nach dem Golfkrieg seien die kurzfristigen Rückgänge jedoch weit höher gewesen, so VIE-Sprecherin Dagmar Lang im Gespräch mit der "Wiener Zeitung". Dem VIE käme dabei sein Image als sicherer und schneller Flughafen zugute.
Die Funktion als Drehscheibe nach Osteuropa habe man ausbauen können, es gab im September ein 8%iges Passagierplus. Der Rückgang in die USA habe zwar 25%, der in den Mittleren Osten 26% betragen, beide Märkte machten aber nur 7% des Gesamtaufkommens des VIE aus. Heuer werde der VIE bei den Passagieren das Niveau von 2000 halten können, beim Höchstabfluggewicht rechne man aber mit einem Rückgang um 3%.
Bei der Austrian Airlines-Gruppe (AUA) haben sich die vier Tage Flugausfall mit 50 Mill. Schilling Umsatzeinbuße zu Buche geschlagen. Als Konsequenz habe die AUA zwei Airbus und zwei Boeing 737 stillgelegt, auch beim Personal werde es Einsparungen geben, sagte AUA-Sprecher Ralph Preclik. Er hoffe auf eine weitgehende Normalisierung des Geschäftes bis Jahresende: Die Strecken nach Asien und Osteuropa würden gut laufen, die Übernahme der Swissair-Destinationen habe die Frequenzen der AUA-Flüge erhöht.
Vorkommnisse wie die jüngste Umkehr eines Fluges nach Delhi aufgrund des Verdachtes von Anthrax-Sporen dürften aber nicht mehr vorkommen - die Aktion habe immerhin einen Millionenbetrag gekostet.
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