)
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 22 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.
Für die 119. Ausgabe von "Klingendes Österreich" haben sich die Gestalter etwas Besonderes einfallen lassen: Schauplatz der Sendung am Ostermontag um 20.15 Uhr in ORF 2 war der Tiergarten Schönbrunn. Die Gründe dafür sind gut nachvollziehbar.
Zum einen ist man inzwischen wohl schon an die entlegensten Stellen unserer Heimat vorgedrungen, so dass es zunehmend schwierig wird, diesbezüglich noch Neuland zu betreten. Zum anderen hat man sich vermutlich ausgemalt, wie reizvoll es sein könnte, zwei so ausgeprägte Medienprofis und Publikumslieblinge wie Sepp Forcher und Tiergartendirektor Helmut Pechlaner gemeinsam vor der Kamera zu haben. Und nicht zuletzt konnte man sich auch diesmal als Zuseher durchaus in die sendungstypische alpenländische Region hinein versetzt fühlen: Der 300 Jahre alte Haidachhof aus Brandenberg im Tiroler Unterland wurde vor ein paar Jahren - als er wie so manche Tierart vom Aussterben bedroht war - vom Tiergarten angekauft und Stein für Stein und Balken für Balken im Tiroler Garten wieder aufgebaut. Eine treffliche Kulisse für die Sendung. So war es nur folgerichtig, dass die Bundesmusikkapelle Brandenberg den Reigen der Musikdarbietungen eröffnete.
Wie aber wird es weitergehen? Wie lässt sich das übertreffen? Wird man "Klingendes Österreich" demnächst auf dem Ballhausplatz aufnehmen und Wolfgang Schüssel vor die Kamera bitten? Oder dreht man gar in der Staatsoper mit dem omnipräsenten Ioan Holender? ORF-Steiermark-Chef Edgar Sterbenz hat bei der Präsentation der Sendung freilich andere Überlegungen angestellt: Da man nun schon inmitten von Wölfen, (weißen) Elefanten, Tigern und Lemuren gedreht habe, bestehe wohl die Hoffnung, dass man sich demnächst auf den Küniglberg vorwagen werde.
)
)
)