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Vöslauer: Prickelnde Zahlen für das Jahr 2001

Von Christina Mondolfo

Wirtschaft

Mineralwasser wird in Österreich immer beliebter, freute sich Alfred Hudler, Vorstandssprecher der Vöslauer AG, gestern, Mittwoch, vor Journalisten.


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Beweis dafür seien ein Absatzplus von 9,7% auf 179 Mill. Liter, sowie ein Umsatzplus von 14% auf 43 Mill. Euro (590 Mill. Schilling) im vergangenen Geschäftsjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) lag im zweistelligen positiven Millionenbereich, Zahlen wollte Hudler nicht nennen. Mit den Lizenzmarken (Almdudler, Pepsi, Seven Up) erwirtschaftete das Unternehmen 65,4 Mill. Euro (plus 9%), und setzte 226 (212) Mill. Liter ab. Im Jahresschnitt waren 133 Mitarbeiter bei Vöslauer beschäftigt.

Die größten Zuwächse gab es bei "stillem" Mineralwasser (26%). Erfolgreich entwickelte sich auch der Geschäftsbereich Gastronomie. Es wurden 500 Neukunden gewonnen, der Mineralwasserabsatz um 17% gesteigert. Der Marktanteil im Lebensmittelhandel (nach ACNielsen) kletterte mengenmäßig von 26,8 auf 28,5%, wertmäßig von 31,8 auf 33,8%.

Das Lizenzgeschäft mit alkoholfreien Limonaden war dagegen rückläufig. Der Umsatz sank auf 22,5 Mill. Euro, allein der Absatz von Pepsi und Seven Up fiel um 8%.

Steigende Importe und das wachsende Angebot von billigen Mineralwässern mache Vöslauer nicht zu schaffen. Aufgrund der hohen PET-Preise müssten die Mineralwasserpreise im Handel jedoch "im 1-stelligen Prozentbereich" angehoben werden. Dennoch wolle man versuchen, heuer um 10% zu wachsen. Das Expansionsinteresse liege derzeit auf Deutschland und Ungarn, sagte Hudler. Für Deutschland falle demnächst eine Testmarktentscheidung, in Ungarn soll es Vöslauer noch vor dem Sommer im Handel geben.