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Warten Sie doch auf die Zeitung!

Von Mathias Ziegler

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Sollten Sie heute morgen zu spät zur Arbeit erscheinen, haben Sie eine gute Ausrede: "Ich musste meine politische Bildung weiterentwickeln und die US-Wahl im ORF anschauen." Fast zwölf Stunden lang Reportagen und Analysen vom späten Abend bis zum frühen Vormittag - das hat wohl selbst den stärksten TV-Junkie umgehaut. Die Nationalratswahl 2008 in Österreich war ja dagegen ein Kindergartenfest.


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Ich persönlich habe mir die durchwachte Nacht übrigens erspart. Im Morgenjournal erfahre ich früh genug, wer der neue Präsident ist. Und für die tiefschürfenden Hintergrundinformationen greife ich dann morgen früh ganz gemütlich zur "Wiener Zeitung". Ganz ohne Augenringe. Das Gute an den Printmedien ist schließlich, dass man sie auch zeitversetzt konsumieren kann - ohne das Gefühl, etwas versäumt zu haben . . .