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Wer will?

Von Simon Rosner

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Die vier Bewerber um die Olympischen Sommerspiele 2016 haben ihre Kandidaturen allesamt im Jahr 2007 abgebenen. Ein Jahr später stürzte die Weltwirtschaft ein und sahen sich zahlreiche Staaten gezwungen, immense Ausgaben zu tätigen, um dagegenzusteuern. Die Ausrichtung von Olympischen Spielen ist teuer, vor allem für die öffentliche Hand, die viel Geld in den Verkehr, die Hotels und Sportstätten stecken muss. Es sind Ausgaben in Milliardenhöhe.


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Durchaus denkbar, dass vor der Bekanntgabe des Ausrichters am Freitag, wenn das IOC zwischen Chicago, Madrid, Tokio und Rio de Janeiro entscheidet, der eine oder andere Staatschef innerlich die Daumen für die Konkurrenz drückt. In Zeiten wie diesen sind Olympische Spiele der blanke Luxus, und den können sich derzeit weder Barack Obama, noch Brasiliens Lula leisten. So gesehen sollte man sich auch nicht allzu sehr grämen, dass Salzburg für 2014 gescheitert ist. Vermutlich besser so.