Zum Hauptinhalt springen

Widersprüche im Ansatz

Von Matthias Nagl

Kommentare

Rapid hat in Sachen Fanpolitik die Richtung geändert. Zwar will der Verein den Dialog aufrechterhalten, die Maßnahmen sprechen aber eine andere Sprache. Kaum ein aktiver Fan, ob Befürworter oder Gegner des Platzsturms, wird mit den vorgestellten Maßnahmen glücklich sein.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 15 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Der Ansatz, mit der Einstellung von zwei neuen Mitarbeitern auch den Dialog zu fördern, ist da grundsätzlich nicht blöd. Allerdings werden diese Mitarbeiter aufgrund der übrigen Maßnahmen bei den Fans, für deren Betreuung sie primär engagiert werden, einen schweren Stand haben. Einen Parallelkurs zwischen Repression und Dialog hat zuvor noch kein Verein eingeschlagen. Ob dieser, an sich widersprüchliche Ansatz Ausschreitungen im Stadion verhindern kann, wird interessant zu beobachten sein.