Zum Hauptinhalt springen

Wiener-Städtische-Chef Geyer will klare Verhältnisse schaffen

Von Rosa Eder

Wirtschaft

Klare Verhältnisse will nun die Wiener Städtische bezüglich ihrer Beteiligungen an CA-Versicherung und Union Versicherung schaffen. "Wir werden versuchen, die Mehrheit von beiden zu bekommen", sagte Städtische-Generaldirektor Günter Geyer vergangene Woche vor Journalisten.


Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 22 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.

Die CA-Versicherung steht je zur Hälfte im Eigentum der Städtischen und der BA-CA, die Union gehört zu gleichen Teilen der Städtischen, der BA-CA und der zur Münchener Rück gehörenden Ergo Versicherung. Nach der Übernahme der Mehrheit will die Städtische die Union und die CA-Versicherung fusionieren.

Die Städtische sei bereit, ihren Anteil an der voestalpine von derzeit 2% um zusätzliche 2 bis 5% aufzustocken, bekräftigte Geyer. Es habe diesbezüglich Gespräche mit dem Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ), Ludwig Scharinger, gegeben. Die 25% an der börsenotierten Semperit AG Holding wolle die Städtische behalten, das Übernahmeangebot der B & C Holding, der operativen Tochter der der BA-CA nahe stehenden B & C Privatstiftung, werde nicht angenommen. Die in den Konkurs geschlitterte Wiener Porzellanmanufaktor Augarten hat die Städtische inklusive Zuschüsse und Wertberichtigungen rund 5 Mill. Euro "gekostet".

Im ersten Halbjahr 2003 erzielte die Wiener Städtische in der Gruppe ein Prämienplus von 8,5% auf auf rund 1,98 Mrd. Euro. Jeder dritte Prämien-Euro kommt mittlerweile aus den Nachbarländern, teilte Geyer mit. Die größte ausländische Beteiligung, die tschechische Kooperativa, konnte ihre Prämieneinnahmen um 13,5% auf 312,94 Mill. Euro steigern.