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Wii, PSP und XBox sorgen für steigende Umsätze

Von Gerald Jatzek / WZ Online

Wirtschaft
World of Warcraft begeistert weltweit seit 2004. Dieser Tage hat der Hersteller Blizzard Entertainment die Erweiterung Wrath of the Lich King angekündigt.
© WoW

Elfen, Trolle und Zwerge sorgen fleißig für den Umsatz der Spieleindustrie. In Deutschland setzte die Branche mit Konsolen, Konsolen-Spielen und PC-Spielen im ersten Halbjahr 873 Millionen Euro um, ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zu 2006. Der Markt ist damit ähnlich bedeutend wie etwa die Film- oder Musikindustrie.


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Nach den ersten sechs Monaten erwartet der deutsche Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM)für das Gesamtjahr 2007 neue Rekorde bei Umsatz und Absatz. Mit dem Weihnachtsgeschäft steht der Branche die stärkste Zeit des Jahres noch bevor. Nach BITKOM-Berechnungen klettert der Umsatz mit Konsolen, Konsolen-Spielen und PC-Spielen 2007 auf 2,14 Milliarden Euro. 2006 lag der Wert noch bei 1,77 Milliarden Euro, 2005 bei 1,57 Milliarden.

Maßgeblich für die Zuwächse sind vor allem Wii, XBox und Playstation sowie Software für die Konsolen. Der Umsatz mit PC-Spielen bleibt stabil.

Wie sich der Markt künftig weiter entwickeln könnte, zeigt die Studie "Digitale Spiele in Deutschland" des Beratungsunternehmens Ernst & Young. An Bedeutung gewinnen demnach Handheld-Spiele. Einen zweiten Schwerpunkt bilden die Zielgruppen Frauen und Ältere, die mit Spielen angesprochen werden sollen, bei denen es um Strategie und Emotionen geht.

Innerhalb der Branche verschärft sich die Konkurrenz zwischen dem Einzelhandel und dem Online-Vertrieb. Immer mehr Spiele werden als Downloads angeboten. Die Voraussetzungen dafür sind gut: In Deutschland verfügt inzwischen jeder dritte Haushalt über einen Breitbandzugang.