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Auch im Geschäftsjahr 2004/05 kämpfte der Luxus-Strickwarenerzeuger Wolford wieder mit einem Ergebnis- und Umsatzrückgang. Vor allem im Fachhandel sei Kaufzurückhaltung spürbar, erläuterte Geschäftsführer Holger Dahmen am Donnerstag vor Journalisten in Wien.
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Dies bremste Wolford besonders am wichtigsten Absatzmarkt Deutschland. Im zweitwichtigsten Markt, den USA, machte sich der schwache Dollar negativ bemerkbar. In Fernost muss Wolford derzeit seine Vertriebsstrukturen neu aufbauen, nachdem dort die bisherigen Tochtergesellschaften aufgelöst wurden.
Auch Einmalaufwendungen von 4,7 Mio. Euro wie die Neufestsetzung der Körperschaftssteuer, die eine Neubewertung des Steuerguthabens bedingte, belasteten das Ergebnis, sagte Finanzchef Peter Simma. Das Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes habe ebenfalls zu höheren Verlusten geführt als erwartet.
Einen Lichtblick ortete Dahmen in den Wolford-Boutiquen, dort sei von Kaufzurückhaltung nichts zu spüren. 227 Markenboutiquen verkaufen derzeit Wolford-Produkte, heuer sollen 10 neu hinzukommen, vor allem in Europa und Russland. Ziel sei es, in den nächsten drei bis vier Jahre auf 300 Boutiquen aufzustocken, so Dahmen.
Berichte, wonach der Konzern Teile seiner Produktion ins Ausland auslagern will, tat Dahmen ab: "Das schließe ich aus, das sind nur Gerüchte." Für das laufende Geschäftsjahr erwartet man sich beim Strickwarenkonzern Wolford einen Umsatz von 120 Mio. Euro, das Vorsteuerergebnis soll auf 3 Mio. Euro und das Finanzergebnis auf 4,5 bis 5 Mio. Euro steigen.
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