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Zumindest die Minister wollen von nichts wissen

Von Walter Hämmerle

Politik

Zumindest die FPÖ-Minister - mit Vizekanzler und Parteichef Herbert Haupt an der Spitze - wollen von einem unmittelbar bevorstehenden Umbau ihres Regierungsteams nichts wissen und schweigen beharrlich.


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"Es ist mir keinen Kommentar wert und dabei bleibt es." Derart harsch hat Haupt gestern am Rande des ÖGB-Kongresses gegenüber Journalisten auf die in den letzten Tagen immer drängenderen Aufforderungen des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider nach einem Umbau des FP-Regierungsteams reagiert.

Wie stets in solchen Fällen werden auch diverse Planspiele von entsprechender Seite lanciert: Demnach soll Haupt vom Vizekanzleramt an die Spitze des Parlamentsklubs wechseln. Als möglicher neuer Vizekanzler wird Infrastrukturminister Hubert Gorbach kolportiert, und das Sozialministerium könnte an StS Ursula Haubner fallen.

Gorbach selbst reagiert abgeklärt auf die Frage, ob er bereit für einen solchen Karrieresprung wäre. Er habe es noch stets so gehalten, erklärte der Minister im Rahmen einer Veranstaltung des "Management Clubs", dass er dort, wo er ist, versuche, sein Bestes zu geben. Und im übrigen sei er ein Anhänger jener Vorgangsweise, die Personaldiskussionen nicht in der Öffentlichkeit, sondern in den dafür zuständigen Parteigremien führen will.

Auch StS Reinhart Waneck, der ebenfalls als Ablösekandidat gehandelt wird, sieht "derzeit keine Anzeichen" für eine Umbildung des FP-Teams". Und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein von der ÖVP erklärte auf die Frage schlicht: "Das weiß ich nicht."