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Der Hauptverantwortliche hatte gekniffen, seine beiden Verteidiger zogen alle ihre Register, einerseits die der plumpen Gegenattacke, des zynischen Grinsens und der frechen Verdrehung, andererseits die der professoralen Vernudelung: Nach der Absage Straches unterstützten der dritte Nationalratspräsident Graf und der Historiker Höbelt Sonntag "im Zentrum" mit Laun- iger Assistenz den fremdenfeindlichen und antisemitischen FPÖ-Kurs. Vergebens, denn letztlich war wohl den meisten Zusehern klar, dass hinter der scheinheiligen Tarnung mit Christlichkeit und Österreichertum der eiskalt kalkulierte Versuch der FPÖ steckt, Menschen gegeneinander aufzuhetzen.
Jedenfalls stellt sich aber die Frage, wie lange noch man unbelehrbare Rechte am Parlamentspräsidium und schrullige Bischöfe im TV ertragen muss.
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