Archiv: Recht
- Wo Recht ist, da ist Sprache
Durch verschachteltes Amtsdeutsch können zwischen Verständlichkeit und juristischer Präzision Konflikte entstehen.
- Missstände im "Titel"-Markt der Eitelkeiten
- Datentransfers nach Brexit ungeklärt
Ohne weitere Regelung könnten Datentransfers in das Vereinigte Königreich massive Strafen nach sich ziehen.
- Unabhängigkeit der Gerichte vor Gericht
In Polen wurde das politische Element bei der Richterauswahl enorm gestärkt - auf Kosten der Individualrechte. Auch in Österreich gibt es für die Bestellung der Richteramtsanwärter nicht einmal einen Personalsenat.
- Gerichte bereits mit Thema E-Mobilität beschäftigt
Nur den Tank mit einer Batterie zu tauschen, ist für die Verbesserung der Ökobilanz zu kurz gedacht.
- "Sie müssen ja bewusst die Augen vor dem Plagiat geschlossen haben"
Welche dienst-, urheber-, straf- und universitätsrechtlichen Folgen Plagiatsdelikte mit sich bringen können.
- Brexit: Dienstleistungen werden erschwert
Für den Handel mit Dienstleistungen konnten im Gegensatz zum Warenhandel keine vergleichbaren Erleichterungen erzielt werden - vor allem zum Leidwesen des Vereinigten Königreichs.
- Mietrechtliche Haftungsfalle
Der Umfang des Schutzzwecks von § 12a Abs 3 Mietrechtsgesetz war bisher strittig. Der Oberste Gerichtshof hat nun in einer Entscheidung dazu Stellung genommen.
- Terror(tour)ismus
Zur Umsetzung der einschlägigen internationalen Vorgaben wurde der Straftatbestand "Reisen für terroristische Zwecke" geschaffen. Dadurch erfolgt eine Gratwanderung zwischen dem Recht auf Sicherheit und dem Recht auf Freiheit.
- Justiz in Österreich 2050
Durch die Volldigitalisierung der Akten entstehen keine Verzögerungen: Diese Vision der österreichischen Justiz blickt in die Zukunft und beschreibt, wie das Strafrechtssystem einmal aussehen könnte.
- Die Verfassung aus differenzierter Sicht
Das zum runden Jubiläum erschienene Lesebuch "100 Jahre Verfassung" lässt 66 renommierte Autoren zu Wort kommen.
- Rechtspositivist und Rechtspragmatiker Kelsen
Eine Sammlung der wichtigsten Schriften Horst Dreiers zu Hans Kelsen, dem Architekten der heuer 100-jährigen österreichischen Bundesverfassung, widmet sich der Reinen Rechtslehre.
- Südtirol und die Entstehung der österreichischen Verfassung
Dafür, dass das Band zwischen Österreich und Südtirol seit über einem Jahrhundert nie abgerissen ist, schuf das Bundes-Verfassungsgesetz vom 1. Oktober 1920 mehrere, nicht unwesentliche Voraussetzungen.
- Wir brauchen einen digitalen Ethikrat
Als Grundlage braucht es einen klaren gesetzlichen Auftrag.
- Warenhandel nach Brexit: Die Bedeutung von Incoterms
Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen wird der Brexit massive Auswirkungen auf den internationalen Warenhandel mit dem Vereinigten Königreich haben.
- Dolmetschen gegen Windmühlen
Dass es so wenige zertifizierte Gerichtsdolmetscher in Österreich gibt, ist vor allem eine Frage des Geldes - aber nicht nur.
- Der digitale Notariatsakt
Die Ausnahme wurde zum Standard: Der Gang zum Notar kann nun auch von daheim aus erledigt werden.
- Das Recht und seine Europäisierung
Den ersten Ansatz zur juristischen Globalisierung brachten die Menschenrechte vor mehr als einem halben Jahrhundert. Die Vereinheitlichung eines gesamteuropäischen Rechts hängt von der Politik oder allenfalls Rechtspolitik ab.
- Fatale Folgen nach falschem Dolmetschen
Im Gerichts- oder Asylverfahren oder in der ärztlichen Ordination kann schon ein falsch gedolmetschtes Wort eine ungerechtfertigte Strafe, einen negativen Asylbescheid oder eine falsche Diagnose zur Folge haben.
- Trial or Error - Zur Legistik der Covid-19-Verordnungen
Nach dem ersten Lockdown ging es mit diversen Lockerungs-Verordnungen weiter: Eine kritische Bestandsaufnahme.
- Wie geht es nach den (nicht rechtskräftigen) Verurteilungen weiter?
Viele finden das Urteil gegen Karl-Heinz Grasser gerecht und als sehr wichtiges Signal gegen Korruption in Österreich, andere meinen hier wäre (zu) streng geurteilt worden und orten eine politische Verurteilung.
- Brexit und Immigration - keine Privilegien mehr
Ein Hard Brexit wäre für die mit der Personenfreizügigkeit verbundene Möglichkeit zur Immigration ins Vereinigte Königreich gravierend.
- Die Angst vor ausländischem Geld
Seit Sommer ist es der Regierung erlaubt, bei einem viel größeren Teil der Foreign Direct Investments in Österreich mitzureden. Die Motivation hinter diesem neuen Gesetz ist hinterfragungswürdig.
- Der Rechtsstaat und seine Freunde
Für den Begriff der Rechtsstaatlichkeit muss eine ständige Weiterentwicklung gefordert werden.
- Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit von Massentests
Die "freiwillige" Erduldung eines Tests wäre unzulässig, wenn bei einer Verweigerung Konsequenzen drohen, die im Ergebnis wiederum zur Teilnahme nötigen.