Wie hat sich in diesem Jahrtausend bisher das subjektive gesundheitliche Wohlempfinden der Europäerinnen und Europäer entwickelt? Auch hierzu gibt es Zahlen von Eurostat und sie zeigen: Tendenz steigend. So schätzten 2018 rund 70 Prozent der Bevölkerung der 28 EU-Mitgliedsländer ihre Gesundheit als sehr gut bis gut ein.

- © Pedrocastillo09, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72301654
© Pedrocastillo09, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=72301654

Als schlecht betrachteten dagegen rund sieben Prozent ihren gesundheitlichen Zustand, Tendenz fallend (2013 waren es zum Beispiel noch 8 Prozent). Mittelprächtig ist er für rund 23 Prozent. Auch in Österreich verhält sich die Kurve entsprechend des Trends in Gesamteuropa. Die Zahlen stützen sich auf Personen älter als 16 Jahre.


Und hier die Länder im Detail. Wie man sehen kann, sind in Irland nicht einmal drei Prozent der Menschen mit ihrer Gesundheit unzufrieden, in Portugal hingegen mehr als 11 Prozent (Stand 2018)!  In Österreich sind es 6,2 Prozent (ebenfalls 2018). Zum Vergleich: 2009 waren es mit 6,6 Prozent etwas mehr. Über die auf 100 Prozent fehlenden 1,9 Prozent gibt es für das Jahr 2018 jedoch keine Hinweise.