Seit der Jahrtausendwende wird das Wohnen in Europa teurer. Die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser steigen massiv, ebenso die Mieten. Einen Überblick über die Wohnsituation in Europa gibt der Wohn-Guide des Möbelherstellers MYCS: So wohnt Europa.

- © Von G.Elser, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53079726
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Obwohl auch in Österreich Mieten und Preise in bisher unbekanntem Ausmaß gestiegen sind, liegt das Land bei den Wohnkosten immer noch im europäischen Mittelfeld. 2018 lag der durchschnittliche Preis für eine Mietwohnung bei 669 Euro. Die Schweiz ist erheblich teurer, in Lettland, Ungarn und Slowenien wohnt es sich trotz massiver Preissteigerungen aus österreichischer Sicht immer noch billig.

Eine der wichtigsten Quellen über die Preisentwicklung bei Wohnimmobilien ist der EU-Hausindex. Anhand der Preissteigerungen seit 2003 lässt sich zeigen, dass fast jedes Land auf dem Kontinent von heftigen Teuerungswellen betroffen war. In den letzten Jahren stiegen die Immobilienpreise allein in Österreich mit Raten um die zwanzig Prozent. Und das war für europäische Verhältnisse noch ein guter Wert. Leistbares Wohnen ist ein Thema, das die Politik in den nächsten Jahren herausfordern wird.