Die Wochenendbeilage "extra" bietet Woche für Woche anspruchsvollen Lesestoff: Umfangreiche Essays untersuchen politische und kulturelle Fragen der Zeit, pointierte Glossen laden zum heiteren Nachdenken ein. Reportagen berichten aus aller Welt, historische und kulturhistorische Beiträge entführen in vergangene Zeiten, und in ausführlichen Interviews kommen interessante Zeitgenossen zu Wort. Weiters werden allwöchentlich literarische Neuerscheinungen und aktuelle Pop- und Jazz-Alben vorgestellt und besprochen.

Die Ausgabe vom 28. März beschäftigt sich fast durchgängig und auf vielfältige Weise mit der aktuellen Corona-Krise. Ressortleiter Gerald Schmickl zeigt die soziologischen Aspekte der Pandemie auf, und weist darauf hin, dass gesellschaftliches Lernen immerzu ein Lernen wider Willen ist - und nur so funktioniert. Dass Quarantäne und die Fastenzeit die gleiche Wurzel haben - und heuer auch terminlich nahezu ineinander fallen, zeigt ein anderer Beitrag. Und ein historischer erinnert an die Spanische Grippe in Wien 1920, der rund 6500 Menschen zum Opfer gefallen sind. 

Die Online-Versionen dieser Artikel finden Sie u.a. in den Bereichen Reflexionen, Wissen, Literatur und Musik.