Die Wochenendbeilage "extra" bietet Woche für Woche anspruchsvollen Lesestoff: Umfangreiche Essays untersuchen politische und kulturelle Fragen der Zeit, pointierte Glossen laden zum heiteren Nachdenken ein. Reportagen berichten aus aller Welt, historische und kulturhistorische Beiträge entführen in vergangene Zeiten, und in ausführlichen Interviews kommen interessante Zeitgenossen zu Wort. Weiters werden literarische Neuerscheinungen und aktuelle Pop- und Jazz-Alben vorgestellt und besprochen.

Die Ausgabe vom 24. Oktober widmet sich knapp zwei Wochen vor den US-Wahlen dem medialen und historischen Geschehen in den Vereinigten Staaten. Klaus Stimeder analysiert das desaströse Wirken der amerikanischen Massenmedien, die massiv zum politischen Aufstieg Donald Trumps beigetragen - und in der Zwischenzeit wenig dazugelernt haben. Werner Schandor betrachtet die Hoffnung als Kernideologie des amerikanischen Traums - vom Apostel Paulus bis zu Barack Obama. Historische Beiträge erinnern an Wien-stämmige Personen, die in den USA Spuren hinterlassen haben: einerseits die Architektin Elizabeth "Lisl" Close, die in Minnesota (vor allem in Minneapolis) wirkte; andererseits der Politiker Victor Berger, der den Sozialismus in den USA einführen wollte. Den musikalischen Abschluss dieses US-Schwerpunkts bildet eine Besprechung des brandneuen Albums von Bruce Springsteen, "Letter To You".

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