Wiener Journal 19.07.2019 - © Irma Tulek
Wiener Journal 19.07.2019 - © Irma Tulek

38 Grad im Schatten. Bei dieser Hitze flimmert die Luft und der Verstand funktioniert nicht mehr einwandfrei. Was macht man in so einer Lage? Eine Möglichkeit wäre, Krimis zu lesen und die ganz anspruchvolle Literatur einmal zur Seite zu legen. Man könnte sich aber auch mit Jörg Mauthe und dessen Roman "Die große Hitze" helfen. Da würde man vielleicht auch einiges über Österreich dazulernen. Und wenn es ganz schlimm wird, dann wäre es vielleicht Zeit für einen literarisch besonders hochwertigen Abstieg in die Hölle, ins Inferno, wie Dante es in der "Göttlichen Komödie" schildert ("Von der heißen Seite"). Aber was immer man auch tut, man sollte trotzdem die Contenance bewahren. Man muss ja nicht gerade mit nacktem Oberkörper in der City herumlatschen, nicht wahr ("Sommerdress-Code in der City")?

Außerdem in dieser Ausgabe des Wiener Journals ein Reisebericht von Silvia Matras über die Loire-Schlösser und Peter Krobaths Kolumne "Diesmal ist es mir gelungen".