Graben, buddeln, trampeln. Mit solchen Wörtern lässt sich die Beziehung beschreiben, in der Mensch und Tier zum Boden stehen. Wissenschaftlich gesehen ist aber noch vieles unerforscht, was Funktionen und Eigenschaften des Erdreichs betrifft. Fest steht, dass sich die Zusammensetzung des Bodens in den letzten Jahrzehnten in Österreich messbar verbessert hat, unter anderem wegen des hohen Anteils von Biolandwirtschaft ("Das Leben unter unseren Füßen"). Aber ist schon der Humus wertvoll genug, so finden sich, wenn man tiefer gräbt, noch weitaus mehr Schätze unter dem Boden: Erze, Seltene Erden, Erdöl. Da diese Vorräte beschränkt sind, kommt dem vernünftigen Umgang mit den unterirdischen Reichtümern immer mehr Bedeutung zu ("Versteckte Schätze").

Wiener Journal vom 14.2.2020 - © steve cole images
Wiener Journal vom 14.2.2020 - © steve cole images

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