Wiener Journal 26.4.2019 - © Alexandra Palla
Wiener Journal 26.4.2019 - © Alexandra Palla

Der 1. Mai ist seit mehr als hundert Jahren ein ganz besonderer Tag. Im Jahr 1886 demonstrierten in Chicago Arbeiter für eine Arbeitszeitverkürzung von zwölf auf acht Stunden. Die Kundgebung endete in einem blutigen Massaker und seit damals wird der 1. Mai in vielen Ländern als "Tag der Arbeit" begangen. Inzwischen ist viel Zeit vergangen und der Charakter der Arbeit hat sich in den meisten Branchen grundlegend verändert. Aber trotzdem ist einer Umfrage zu entnehmen, dass im 21. Jahrhundert immer noch vier von fünf Menschen mit den Verhältnissen an ihrem Arbeitsplatz unzufrieden sind ("Das große Unbehagen"). Da kann man sich natürlich auch die Frage stellen, ob die Zufriedenheit steigt, wenn die Büros hübscher und moderner werden ("Arbeit neu").

Außerdem in diesem Heft die Kolumne von Peter Krobath ("Soviel zum Zustand der Welt")  sowie ein Reisebericht von Richard Solder über Marokko ("Durch verschiedene Welten").