Zweitausend Jahre sind eine lange Zeit. Trotzdem kann das, was damals geschah, auf eine sehr spezielle Weise noch in der Gegenwart präsent sein. Zum Beispiel das Leben der Römer auf dem Territorium des heutigen Wien. Überall kann man, wenn man Bescheid weiß, Spuren der römischen Besiedelung finden. Ein Spaziergang in Begleitung eines Stadtarchäologen kann ganz neue Perspektiven eröffnen ("Ein Spaziergang durch Vindobona"). Vor zweitausend Jahren muss der Lebensstil, den die Römer aus dem Mittelmeerraum mitbrachten, die einheimische keltische Bevölkerung zum Staunen gebracht haben, etwa die wuchtige Architektur der Lagerbefestigung, luxuriöse Einrichtungen wie Fußbodenheizungen und Latrinen, die mit Frischwasser versorgt wurden ("Das römische Wunder").

Wiener Journal vom 17.1.2020 - © www.7reasons.net
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Außerdem unternimmt Christina Höfferer einen "Streifzug durch das jüdische Rom" und Peter Krobaths Kolumne trägt den Titel "Radikale Lösungen sind gefragt".