Seit Menschengedenken hat die Tiefe den Ruf des Geheimnisvollen. Doch sind moderne Stadtbewohner schon lange daran gewöhnt, sich tagtäglich dort aufzuhalten, wenn sie nämlich die U-Bahn benützen.

Ab dem Jahr 2017 wird es in Wien sogar eine Station geben, die dreißig Meter unter der Erdoberfläche liegt. Deswegen lohnt es, sich in der Tiefe einmal umzusehen und herauszufinden, wie die U-Bahnen sich die Zeit vertreiben, wenn sie einmal keine Fahrgäste transportieren und welche verschwiegenen Verbindungen sie dann benützen.

Um die Faszination der Tiefe unter der Großstadt geht es auch in dem filmischen Essay "Trains of Thoughts", den Timo Novotny in U-Bahnen verschiedener Metropolen gedreht hat.