Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

In der am 2. Oktober erscheinenden Ausgabe rekonstruieren die Zeitreisen eine Schmutzkübelkampagne aus dem Jahre 1786, als man dem Astronomen Maximilian Hell in Wien übel mitspielte. Ein Beitrag widmet sich der frühen Ära des Rasensports in der Donaumetropole, als es nicht "Österreich gegen Ungarn", sondern "Wien gegen Budapest" hieß. Die Gemeine heftete sich auf die Fersen des genialen Hochstaplers Peter Ritter von Bohr, dessen Überführung 1845 für einen großen Skandal sorgte. Weitere Themen: Umzug vom alten ins neue Wiener Rathaus, die Erfindung des Sparherdes, umjubelte Agavenblüte, der dicke König eines kleinen Reichs – u.v.m. 

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 6. November.