Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

In der Ausgabe vom 2. Juli schwingen wir uns aufs Hochrad und begeben uns zur Radrennbahn im Wiener Prater. Dort glühten die Pedale trotz Regens bei einem internationalen Velocipedrennen 1886. Außerdem begeben wir uns in den teils düsteren literarischen Kosmos des Romantikers Wilhelm Hauff, der mit Märchen und Schauergeschichten begeistert(e). Auch einem mittelalterlichen Kriminalfall spürt die Gemeine hinterher: Was hat es mit dem Überfall 1466 auf Kaiserin Eleonore auf sich? Weitere Themen: Wie Medien im 17. Jahrhundert manipulierten, ein findiger Unternehmer 1848, die Magie der Camera obscura – u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 6. August. Hauptthema: Eine vielseitige Jubilarin.