Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

Die am 7. Februar 2020 erscheinenden Zeitreisen stöbern in einer hundert Jahre alten Ausgabe unseres Blattes und stoßen dabei auf eine Truppe Ottakringer Zimmerputzer (mit Bürsten an den Füßen!). Die Herren haben sich  zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen – ein guter Anlass, dieser Form des gemeinschaftlichen Wirtschaftens nachzugehen! Die aktuelle Ausgabe beleuchtet außerdem eine altösterreichische Schulform, die auch Mädchen eine Chance auf Allgemeinbildung bot – und Lehrerinnen auf qualifizierte Posten. Weiters gehen wir den Frage nach, warum so viele Soldaten mit Rilkes "Cornet" im Tornister in den Weltkrieg zogen, wie es der Halbschwester Peters des Großen einst gelang, in Russland an die Macht zu kommen – uvm.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am 6. März.