Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

Die am 6. März erscheinenden "Zeitreisen" nehmen Abschied von Muhamed Ef(f)endi: Bevor der Gesandte einer Seeräuber-Republik 1725 Wien verließ, lud Prinz Eugen ihn zur Audienz – nicht ohne Hintergedanken. Das Geschichtsfeuilleton besucht außerdem Jugendstil- bzw. Art-Nouveau-Gebäude, die die Donaumetropole einst in Verwirrung stürzten. Ein Beitrag über den österreichischen Physiker Ludwig Boltzmann nimmt auch dessen Ehefrau und Töchter in den Blick, die sich Hochschulbildung erkämpfen mussten. Weitere Themen: Margarete Maultasch, Alt-Wiens Vorliebe für Hunde, Ottakring in den 1930ern – uvm.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am 3. April.