Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

Eine tote Gräfin und Gift im Kaffee: In den am 2. April erscheinenden Zeitreisen geht es düster zu. Wir durchforsten eine Ausgabe unseres Blattes aus dem Jahr 1773 und stoßen auf drei verdächtige Fälle. Außerdem berichtet das Geschichtsfeuilleton darüber, wie 1870 nur knapp die Abholzung des Wienerwaldes verhindert wurde – durch einen Mann namens Josef Schöffel, der gegen korrupte Machenschaften Sturm lief. Weitere Themen: Der Schlachthof St. Marx, Tolstoi als Vegetarier, der britische Tibetfeldzug 1903f – u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 7. Mai. Hauptthema: Dr. Freud und die "Wiener Zeitung"