Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

Die am 6. Dezember 2019 erscheinenden Zeitreisen besuchen einen Altwiener Weihnachtsmarkt anno 1906, wo ein kleiner Christbaumhändler sinniert,
ob ihn zu Hause wohl Prügel oder Kletzenbrot erwarten. Bange blickte auch die Protagonistin
eines weiteren Beitrages in die Zukunft: Ihr Vater, Kaiser Franz, hatte die 18-jährige Marie Louise an den Erzfeind Napoleon verkauft und dann die Schuld auf Metternich geschoben. Darüber hinaus begeben wir uns ins Jahr 1809, wo sich im Wiener Haus des greisen Joseph Haydn berührende Szenen abspielen, während die Stadt von den Franzosen beschossen wird. Weitere Themen: Die Expedition der Brüder Schlagintweit zum
Dach der Welt; das Phönizische als Grundlage unseres Alphabets; wo man in Wien
anno 1885 Augenprothesen kaufen konnte – u.v.m. 

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am 3. Jänner.