Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

Die am 8. Mai erscheinenden "Zeitreisen" begeben sich auf die Spur eines Mühlviertler Saccharinschmugglers, der anno 1911 den Mund etwas zu voll nahm. Bei einer Tour durch die Vergangenheit des Kunsthistorischen Museums verraten Leserinnen und Leser des Geschichtsfeuilletons, welche Ausstellungsstücke ihnen besonders am Herzen liegen. Auf einer Fahrt mit dem "Wälderbähnle", das ab 1902 in den Bregenzerwald dampfte, kommt es zu Hangrutschungen, Entgleisungen und einem ungeklärten Postraub. Bei einem Abstecher ins Mittelalter begegnen die Zeitreisen einem jungen Intellektuellen, der mit der Politik nichts zu tun haben wollte – doch als Verwandter des Kaisers geriet der Babenberger Otto von Freising mitten in den Strudel der Zeit. Weitere Themen: Warum die Neulerchenfelder den Ottakringern groll(t)en, ein Brettspiel auf Robinsons Spuren, ein nützliches Utensil fürs k.k. Homeoffice, Verzweiflung im Funkraum der Titanic – u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am 5. Juni.