Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

In der feiertagsbedingt erst am 8. Jänner erscheinenden Ausgabe widmet sich unsere Hauptgeschichte unter anderem der Frage, warum es für den "WZ"-Blattmacher C. D. Bartsch im Metternich-Regime heikel war, über das Unabhängigkeitsstreben in Südamerika zu berichten. Ein Beitrag beleuchtet Anfänge sowie Sternstunden der Astronomie in Wien. Weiters werfen wir einen Blick in das Privatobservatorium Johann Jakob Marinonis auf der Mölkerbastei und klären überdies die Frage, was dieser Mann mit dem Wiener Gürtel zu tun hat. Weitere Themen: Wie die Topfpflanzen in unsere Wohnungen kamen, eine Tresorfabrik in der Mollardgasse, eine Landkarte Afrikas aus dem 16. Jahrhundert, ein rätselhaftes Foto aus Hütteldorf u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 5. Februar. Hauptthema: Fleischlos anno 1903.