4. Florianigasse

Bereits Ende März 2019 wurde im 8. Bezirk die neue Radverbindung in der Florianigasse geöffnet: Jetzt kann durchgängig in beide Richtungen geradelt werden. Dazu wurde die Einbahn zwischen Skodagasse und Wickenburggasse auf einer Länge von 750 Metern für das Radfahren geöffnet. Die Florianigasse bildet somit eine Alternativroute zur stark befahrenen Alser Straße zwischen Gürtel und ehemaliger Zweierlinie.

5. Goldschlagstraße

Bereits jetzt ist die Goldschlagstraße eine relativ attraktive Radverbindung. Heuer werden weitere Teile für den Radverkehr optimiert: Zwischen Missindorfgasse und Amortgasse wird die Einbahn für den Radverkehr geöffnet. Die Fahrbahn dort soll künftig 4,5 Meter breit sein. Damit können Radfahrer die Goldschlagstraße durchgehend von der Ameisgasse im 14. Bezirk bis zum Gürtel in beide Richtungen befahren.
Außerdem wird der Bereich zwischen der Matznergasse und der Missindorfgasse verkehrsberuhigt. So ist etwa eine Begegnungszone in Überlegung. In diesem Bereich können Radfahrende in beide Richtungen fahren. Eine Temporeduktion führt dazu, dass Wienerinnen und Wiener in diesem Bereich komfortabel mit den Rad unterwegs sein werden. Die Umbauarbeiten sollen im Sommer 2019 beginnen.

6. Gersthofer Straße

Viele Jahre lang war die Gersthofer Straße – nicht zuletzt aufgrund der dort häufig mit hohem Tempo fahrenden Kraftfahrzeuge – ein für Radfahrer äußerst unangenehmes und gefährliches Pflaster. Vor drei Jahren begann die Stadt damit, in mehreren Etappen eine durchgehende Radverbindung zwischen der Hasnerstraße im 16. Bezirk und der Währinger Straße im 18. Bezirk zu errichten. Heuer erfolgt die Etappe von der Czartoryskigasse bis zur Währinger Straße: In Fahrtrichtung Czartoryskigasse in Form eines baulich getrennten Radweges. In Fahrtrichtung Währinger Straße können Radfahrende die Busspur mitbenutzen. Bauzeit: voraussichtlich Mai – September 2019.

7. Kaisermühlenstraße

Mit einem 3,50 Meter breiten Geh- und Radweg entlang der bestehenden Fahrbahn in der Kaisermühlenstraße zwischen Mühlwasserstraße und Neuhaufenstraße schließt die Stadt eine weitere Lücke im Hauptradverkehrsnetz. (Ob die Errichtung von gemischten Geh- und Radwegen ganz zeitgemäß ist, steht auf einem anderen Blatt: Regelmäßig kommt es bei diesen Mischwegen nämlich zu Konflikten zwischen Radfahrenden und Fußgängern.)

8. Neuhaufenstraße

Die Stadt schließt eine Lücke im Radwegenetz in der Donaustadt. Auf der Neuhaufenstraße werden zwei Einrichtungsradwege zwischen der Gotramgasse und der Donaustadtstraße gebaut. Somit können Radfahrer zukünftig sicher und komfortabel vom Radweg Richtung Langobardenstraße oder der Kaisermühlenstraße zum Oberen Mühlwasser und weiter zur Alten Donau gelangen. Die Baumaßnahmen sollen Juli und August 2019 stattfinden.