Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ist eine gute Gelegenheit, Rückschau zu halten und die Höhepunkte und Tiefpunkte noch einmal Revue passieren zu lassen. Als Werkzeug hierfür bewährt sich für mich seit einigen Jahren das 'Past Year Review‘, wie es der US-Blogger und Podcast Tim Ferris vorschlägt (Link in der Info-Box nebenstehend.) Und das geht so:

Man schnappt sich einen Notizzettel (oder startet – so wie ich – eine Tabelle am Computer) und legt zwei Spalten an. Eine für Positives, eine für Negatives.


Links
Link zum Blog-Eintrag von Tim Ferris über sein Past Year Review

Link zur den Neujahrs-Ausfahrten der Radfahrer-Interessensvertretungen
wienerzeitung.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Nun geht man durch die Kalendereinträge des letzten Jahres. Für jede Woche notiert man in der Tabelle Ereignisse, Menschen, Aktivitäten oder Momente, die einen negativ oder positiv bewegt haben.

Sobald man auf diese Weise die prägendsten Punkte festgehalten hat, geht man nochmals durch diese Liste und stellt sich die Frage: Welche dieser Punkte haben den stärksten Eindruck hinterlassen?

Letzter Schritt: Mit diesen Spitzenreitern im Kopf gestaltet man das kommende Jahr. Indem mehr Platz für die positiven Momente / Personen / Ereignisse geschaffen wird. Wenn möglich: Gleich Veranstaltungen / Aktivitäten / reservieren und buchen bzw. Treffen mit den richtigen Menschen ausmachen. Als Grundsatz gilt: Wenn es sich 2020 ereignen soll, muss es auch in den Kalender.

Allerletzter Schritt: Die negativen Spitzenreiter kommen auf eine "NOT-TO-DO LIST", die man am besten gut sichtbar irgendwo in der Wohnung aufhängt. Darauf sollen sich alle Dinge und Aktivitäten finden, von denen man weiß, dass sie einem nicht guttun…

Neujahrsradeln 2020


Einer meiner Höhepunkte heuer und der erste Termin, den ich mir bereits in den Kalender eingetragen habe, ist das bereits traditionelle Neujahrsradeln, das in Wien am 1. Jänner (Treffpunkt: 14 Uhr, Schwarzenbergplatz) stattfindet. Hier wird die Fahrrad-Saison 2020 mit einer Rundfahrt im Stil der Critical Mass festlich eröffnet. In anderen Bundesländern organisieren Radfahrer-Interessenvertretungen ebenfalls Ausfahrten (Links dazu in nebenstehender Box.)

In diesem Sinne wünsche ich allen "Wiener Zeitung"-Leserinnen und -Lesern ein gutes neues Jahr und viel Freude beim Radfahren!

P.S. Wie gestalten Sie Ihren "Jahresabschluss" 2019/2020? Und: Welche Rolle hat das Radfahren 2019 in Ihrem Leben gespielt?