Das Corona-Virus vermiest vielen die Stimmung. Hier fünf Gedanken und Fakten, um Radfahrende in Zeiten der Krise aufzubauen.

Freitritt - Der Radblog der "Wiener Zeitung". - © Wiener Zeitung
Freitritt - Der Radblog der "Wiener Zeitung". - © Wiener Zeitung

1. Radfahren weiterhin erlaubt und geboten


Links
Virtuelle Radrennen und Trainingsfahrten gibt es zum Beispiel auf der Online-Plattform Zwift
Fahrrad-Podcasts: Reich durch Radeln aus Wien, Antritt auf detektor.fmVelocast


wienerzeitung.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Auf Grund der Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der Covid-Pandemie ist die Bevölkerung dazu angehalten, zu Hause bleiben. Ausnahmen: Berufsarbeit, notwendige Besorgungen, Hilfeleistungen und Bewegung an der frischen Luft. Momentan ist wahrscheinlich trotzdem nicht der richtige Zeitpunkt für längere Rennrad-Ausfahrten durch den Wienerwald, bei denen ein Reifenplatzer zum Spitalsaufenthalt führen könnte. Aber: Alltagsradeln ist gerade jetzt eine gute Möglichkeit, fit zu bleiben und die Dinge des täglichen Bedarfs zu transportieren. Die Stimmung verbessert es obendrein!

2. Verkauf von Ergometern und Rollen boomt


Viele Radsportler verlegen ihr Training jetzt auf Indoor-Strampeln. Eine nicht-repräsentative Umfrage in Fahrrad-Shops zeigt: Indoor-Systeme gehen derzeit weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Die Sportler treffen einander im Wohnzimmer auf virtuellen Strecken zum Wettkampf über Online Plattformen wie Zwift. Wer den Fahrtwind vermisst, stellt sich einfach einen Ventilator vor das Ergometer und imaginiert sich eine Zeit ohne Pandemie.

3. Fahrrad-Shops sind teilweise geöffnet


Nachdem größere Radtouren nicht ratsam und längere Radreisen unmöglich sind, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, den Drahtesel zum Service zu bringen. Einige Werkstätten bieten dafür ein "kontaktloses" Reparatur-Service an, so dass es nicht zu Corona-Infektionen kommt. Die Website der Mobilitätsagentur hat eine Liste aller geöffneten Werkstätten veröffentlicht (siehe nebenstehende Link-Box).

4. Fahrrad-Podcasts


Wer selbst gerade nicht in dem Maß, wie er oder sie gerne würde, in den Sattel steigen kann, der mag sich vielleicht an Fahrrad-Podcasts erfreuen, die sich dem Thema widmen. Hier sei – Vorsicht: Eigenwerbung! – Der Podcast "Reich durch Radeln" genannt, in dem Menschen vorgestellt werden, "deren Leben, Wirken und Wünschen rund um das Radfahren kreist". In der jüngsten Episode kommen Ex-Rad-Profi Bernhard Kohl, Radbloggerin Nora Turner und Sportwissenschaftler Stephan Werner zu Wort. Es geht um: Eh klar, Radfahren in Zeiten von Corona. Andere nette Fahrrad-Podcasts auf Deutsch: Antritt auf Detektor.fm und Velocast (siehe nebenstehende Link-Box).

5. Transportradförderung


Bereits an dieser Stelle angekündigt, wird es jetzt konkret: Ab April werden Anträge für die neue Transportradförderung in Wien angenommen. Details zu den aktuellen Förderungen finden sich in der Link-Box. Übrigens: ein Transportrad ist auch in der Krise ein exzellentes Vehikel, um mobil zu bleiben, Einkäufe zu erledigen und die Kinder ins Grüne zu bringen.