Was die "Presse" ebenfalls schreibt: Das Autofahren sie in den letzten Jahren trotz steigender Benzinpreise in Wahrheit billiger geworden. Die Hersteller hätten die Preise nach unten geschraubt, die Autos verbrauchten weniger Sprit...

Die Leute nehmen die Kosten für das Autofahren am stärksten über den Spritpreis wahr. Dabei ist der nur ein Bruchteil der Gesamtkosten. Und wie immer man jetzt den Kostenaufwand für ein Auto rechnet - von den externen Kosten für die Allgemeinheit wie Gesundheitsschäden, Umweltfolgekosten, Gebäudeinstandhaltung rede ich jetzt einmal gar nicht - ist ein Auto teuer. Man kann damit rechnen, dass ein Auto inklusive Anschaffung und Versicherung 5.000 bis 6.000 Euro im Jahr kostet. Das ist ein Batzen Geld, mit dem man auch ganz was anders machen kann. Wenn ich in der Stadt lebe und kein eigenes Auto habe, kann ich meine Mobilitätskosten auf 1.500 Euro oder weniger verringern. Um die Differenz ist ein sehr schöner Urlaub drinnen. Diesen Gedanken sollten wir so vielen Leuten wie möglich nahebringen.

Danke für das Gespräch.