Alec Hager bei der Ringvorlesung an der Wiener TU. Foto: Margit Palman
Alec Hager bei der Ringvorlesung an der Wiener TU. Foto: Margit Palman

Im dritten Teil der TU-Ringvorlesung zum Thema Radfahren  widmete sich am Montag Abend Alec Hager, der Sprecher der österreichischen Radlobby den politischen (Ränke-)Spielen  in der heimischen Verkehrspolitik. Höhepunkt seiner Ausführungen war ein Rollenspiel, in dem die Studierenden in die Rollen der verschiedenen beteiligten Institutionen (Magistrat, Wiener Linien, Anrainer, Blaulichtorganisationen, politische Parteien und Wirtschaftskammer) schlüpften, um ein Gefühl für die realpolitischen Komplexitäten zu bekommen. "Unser Verkehrssystem wurde über Jahrzehnte den Erfordernissen des motorisierten Verkehrs angepasst," eröffnete Hager: "wir sind mit gewachsenen Strukturen konfrontiert. Diese Rahmenbedingungen zu ändern, ist nicht einfach".

Bei der nächsten Ringvorlesung am 8. April (wieder im Hörsaal 10 in der Gusshausstrasse) werden Sylvia Titze und Paul Pfaffenbichler zu Gesundheitsaspekten des Radfahrens sprechen. Wegen des ungebrochen hohen Interesses an der Lehrveranstaltung wird der Vortrag live in Hörsaal 8 übertragen.