Freitritt - Der Radblog der "Wiener Zeitung". - © Wiener Zeitung
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Juli und August sind in Österreich die Fahrrad Hoch-Zeiten: Wie eine von market durchgeführte repräsentative Umfrage zeigt, radeln in den beiden Sommer-Monaten 61 Prozent der Radfahrerinnen täglich oder mehrmals pro Woche.

Österreichweit wurden 800 Personen befragt, die im Alltag Rad fahren. 61 Prozent nutzen im Juli und August das Fahrrad täglich oder mehrmals die Woche als Verkehrsmittel, etwa um in die Arbeit zu kommen, Einkäufe zu erledigen oder ins Kino zu fahren. Weitere 31 Prozent radeln mehrmals im Monat. Am zweithäufigsten wird im Mai und Juni Rad gefahren (57 Prozent fahren täglich oder mehrmals die Woche Rad), im September und Oktober radeln  noch 45 Prozent sehr oft und weitere 32 Prozent zumindest mehrmals im Monat.

Der Verkehrsclub Österreich ließ auch die Motive erheben, warum das Fahrrad als Verkehrsmittel genutzt wird. Hauptmotiv ist die Gesundheit: 93 Prozent fahren Alltagswege mit dem Fahrrad, um etwas für ihre Gesundheit zu tun.

"Ärzte empfehlen mindestens eine halbe Stunde Bewegung pro Tag. Viele haben aber keine Zeit, um Sport zu betreiben. Deshalb ist es einfach clever, die Bewegung in den Alltag zu integrieren, indem beispielsweise mit dem Rad zur Arbeit oder zum Bäcker gefahren wird", wird VCÖ-Expertin Bettina Urbanek in der VCÖ-Presseaussendung zitiert. Als zweit häufigster Grund wird Spaß und Freude am Radfahren genannt.

Forderung nach besserer Radinfrastruktur

Der VCÖ setzt  sich für eine weitere Verbesserung der Radfahrinfrastruktur in Österreich ein Nach Vorarlberger Vorbild sollen entlang von Freilandstraßen verstärkt Radwege errichtet werden, um Siedlungen gut mit den nächstgelegenen Ortschaften zu verbinden. In Ballungsräumen braucht es nach dänischem und niederländischen Vorbild mehr Rad-Highways, die es ermöglichen, möglichst kreuzungsfrei, rasch, sicher und bequem ans Ziel zu kommen.