Ab heute (Montag, 8. Februar 2016) können Bürgerinnen und Bürger  Wünsche und Anregungen zu den Umbauplänen für den Schwedenplatz einbringen.

Eine Woche lang werden sechs Umbauvarianten in einem Präsentationscontainer am Schwedenplatz vorgestellt und können von interessierten Bürgerinnen kommentiert und bewertet werden. Die sechs gezeigten Varianten sind die Finalisten des im September 2015 gestarteten EU-weiten Wettbewerbs.

Aus 60 internationalen Beiträgen hatte eine Jury sechs Beiträge für die zweite Wettbewerbsstufe ausgewählt. Die Beiträge werden nicht nur in der Dialogbox am Schwedenplatz, sondern auch online  gezeigt. Allerdings sind die dort gezeigten Entwürfe – wie ich gerade festgestellt habe – nicht besonders aussagekräftig. Die Pläne sind nur in schlechter Auflösung einsichtig, wodurch es nicht leicht sein dürfte, vernünftige Verbesserungsvorschläge anzubringen.  Ich werde heute einmal zum Schwedenplatz schauen, um nachzusehen, ob das beim Präsentationscontainer besser möglich ist.

"Die abgegebenen Kommentare bilden eine wichtige Grundlage für die Empfehlungen des Preisgerichts an die WettbewerbsteilnehmerInnen", heißt es jedenfalls in einer gemeinsamen Presseaussendung von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und der Bezirksvertretung Innere Stadt.

Leitbild zum Wettbewerb

Das Leitbild, das dem Wettbewerb zugrunde gelegt wurde, steht hier zum Download bereit.  Es hält unter anderem fest, dass der Schwedenplatz
in Zukunft besser an den Donaukanal und den 2. Bezirk angebunden sein soll. Was das Verkehrsmanagement betrifft – am Schwedenplatz dominiert bekanntlich derzeit der Autoverkehr, der auf vier Spuren den meisten Platz für sich beansprucht –  soll der neue Schwedenplatz dem Fußgängerinnenverkehr vor Radverkehr und öffentlichem Verkehr Priorität einräumen, heißt es in dem Papier. Und weiter: "Der motorisierte Individualverkehr soll eingeschränkt werden, ausgenommen von dieser Einschränkung soll der Lieferverkehr sein."