Heinrich Strössenreuther, Volksentscheid Fahrrad - © Norbert Michalke
Heinrich Strössenreuther, Volksentscheid Fahrrad - © Norbert Michalke

Die Initiatoren des Volksentscheid Fahrrad für ein radfreundliches Berlin haben die erste Hürde geschafft: Heute Vormittag (14. Juni 2016) teilten sie mit, dass sie innerhalb von dreieinhalb Wochen 105.425 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt hätten. Nötig wären in diesem ersten Stadium des Plebiszites lediglich 20.000 Unterschriften gewesen. Dafür hätten die Fahrrad-Aktivistinnen eigentlich sechs Monaten Zeit gehabt. Mit dem Volksentscheid Fahrrad versuchen die Unterstützenden in einem mehrstufigen Verfahren, ein fahrradfreundliches Gesetz durchzusetzen.

Berlins schnellster Volksentscheid

Initiator Heinrich Strößenreuther sprach im Berliner Tagesspiegel von "Berlins schnellstem Volksentscheid". Am 18. Juli sei ein Gespräch mit Verkehrssenator Geisel und seinem Staatssekretär Christian Gaebler (beide SPD) geplant, die dem Anliege der Initiative bisher kritisch gegenüber gestanden waren.

Die Berliner Grünen feierten das Ergebnis als "Denkzettel für Rot-Schwarz" sowie als "Rückenwind für Grüne Mobilität". "Die Bewohner Berlins wollten einen sicheren Radverkehr ohne marode Wege und lebensgefährliche Kreuzungen", wurde Daniel Wesener, Landesvorsitzender der Berliner Grünen, im Tagesspiegel zitiert.

Interview mit Heinrich Strößenreuther in der "Wiener Zeitung"