"Ich werde dich zum letzten Mal umarmen, im Sterben des Lebens. Denn meine Welt ist alt geworden." Lieder über das Ende. Über Träume und Hoffnungen, die im Nichts enden. Vögel, die vom Himmel fallen, Feuer, das zu Asche verbrennt, Sterne, von Tränen verdunkelt. Nichts bleibt beim Alten. Nichts währt ewig.  

- © Andy Vella
© Andy Vella

Als "das Düsterste, was wir je gemacht haben", hat Robert Smith das neue Album von The Cure beschrieben, das erste seit 2008 (4:13 Dream). Noch heuer soll "Songs of a Lost World" erscheinen und "schonungslos schwermütig" sein, wie Smith der englischen Musikzeitschrift NME verraten hat. Drei neue Lieder sind (bisher?) daraus auf der Europa-Tournee erstmals live gespielt worden – "Alone", "Endsong" und "And Nothing is Forever" lauten die Titel, allesamt lange Lieder mit einer Dauer von bis zu rund 10 Minuten. Im Hintergrund gewaltige Visuals, darunter Planet Erde, ein glühend roter Mond, ein Sternenhimmel oder historische Fotografien.

Mit dabei ist heuer erstmals seit 2005 auch Gitarrist und Keyboarder Perry Bamonte, zu sechst spielen The Cure gut 25 Lieder aus all ihren verschiedenen Schaffensperioden, jedes Konzert ist anders, jedes Konzert quasi wie ein Überraschungsei. Am Sonntag, dem 23. Oktober in der Marx Halle in Wien.