Die Corona-Impfung ist nach wie vor eines der "heißesten" Themen dieses Sommers. Wenn ich mit Leuten darüber spreche, höre ich von Geimpften verschiedenste Argumente: Angst vor Problemen im Job oder beim Reisen, vor dem Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben, vor Mobbing der Kinder in der Schule, und viele nervt auch einfach die ständige Testerei. Angst um die Gesundheit als Nichtgeimpfter hat kaum jemand. Kein Wunder: Es wird ja immer offensichtlicher, dass die Impfstoffe nicht halten, was Politiker versprochen haben: So wissen wir von der US-Seuchenbehörde CDC, dass auch Geimpfte sich infizieren und das Virus weitergeben können. Die Regierungspropagandisten haben aber behauptet, dass Geimpfte sich und andere schützen - was nicht stimmt. In Ländern mit hohen Durchimpfungsraten wie Israel oder Großbritannien erkranken immer mehr Vollimmunisierte am Virus, müssen fallweise gar ins Spital und können sehr wohl andere anstecken. Von den vielen gemeldeten Nebenwirkungen wie Thrombosen oder Herzinfarkten gar nicht zu reden.

Die Impfwilligkeit der Bevölkerung hat entsprechend abgenommen. Um sie dennoch zu ködern, wurden die skurrilsten Impflokationen erfunden, die noch vor wenigen Monaten niemand für möglich gehalten hätte: eigene "Impfpartys", Impfen in Öffis, auf Friedhöfen (!) oder im Stephansdom sind schon Realität. Sogar Impfprämien ("Freizeit-Hunderter") wurden angedacht. Dazu kommt die immer penetrantere und unreflektierte Impfpropaganda in Medien, allen voran im ORF. Die Regierung sitzt ja auf Millionen Impfdosen, die um teures Steuergeld angeschafft wurden.

Zum Zuckerbrot gehört bekanntlich auch die Peitsche, und so werden schon wieder Angst und Panik vor der angeblich bereits angelaufenen "vierten Welle" und entsprechenden Maßnahmen geschürt. Argumentiert wird mit einer steigenden Zahl von "Fällen", sprich positiv Getesteten, von denen allerdings kaum jemand im Spital landet. Tausende Eltern, die ihre Kinder wegen potenzieller Corona-Schikanen im neuen Schuljahr vorsorglich vom Unterricht abgemeldet haben, werden ganz offiziell im ORF als "Verschwörungstheoretiker" und "Corona-Leugner" verunglimpft.

Dabei sollte die Regierung angesichts obengenannter Fakten besser einen Strategiewechsel ins Auge fassen, weg vom sturen, eindimensionalen Festhalten am Impfen, womöglich gleich drei oder vier Mal, hin zu Alternativen wie der Stärkung des Immunsystems und der Medikamentenforschung, die sie trotz vielversprechender Ergebnisse bei Anti-Covid-Arzneien ignoriert. Stattdessen gewinnt man immer mehr den Eindruck, der Impfzwang, den es laut Kanzler Sebastian Kurz ja nicht geben soll, kommt durch immer stärkere Ausgrenzung Ungeimpfter im Alltags- und Berufsleben letztlich doch.

Um hier Klarheit zu schaffen, habe ich dem Kanzler vorigen Mittwoch eine eidesstattliche Erklärung übermittelt, in der er die Freiwilligkeit der Impfung garantieren und Repressalien und Einschränkungen gegen Nichtgeimpfte bei sonstigem Rücktritt ausschließen soll. Ob Kurz dieses Papier unterschreibt, werden wir morgen, Mittwoch, wissen, denn bis dahin habe ich ihm Zeit dafür gegeben. Wir werden darüber auf www.fpoe.at informieren.