Wir konnten bei allen Wahlen dazugewinnen und sind in Wien sogar zweitstärkste Kraft geworden, indem wir die absolute Mehrheit von SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl gebrochen haben. Leider haben die Regierenden nichts daraus gelernt, wie etwa das Budget bewiesen hat. Aber auch die rot-grüne Chaos-Koalition in Wien zeigt eindeutig, dass diesen Leuten der Wählerwille völlig egal ist.

2010 hat gezeigt: Die Freiheitlichen sind endgültig wieder da. Wir sind ein bestimmender Faktor in der österreichischen Bundespolitik und genauso in den Bundesländern.

Am 22. Jänner wird die FPÖ mit ihrem Neujahrstreffen ins Politik-Jahr 2011 starten. Zufällig ist dies auch der 100. Geburtstag von Bruno Kreisky. Damit erweisen wir dem bedeutenden Bundeskanzler auch unseren Respekt, wobei Kreisky natürlich nicht im Mittelpunkt unserer Veranstaltung stehen wird.

Aber es ist nun einmal eine Tatsache, dass wir als soziale Heimatpartei mit unserer Betonung der österreichischen Neutralität und Identität wesentlich mehr mit Kreisky gemeinsam haben als die inhaltsleere SPÖ, der Österreich völlig gleichgültig ist.

Die nächsten Nationalratswahlen finden - vorausgesetzt, die Bundesregierung flüchtet nicht wieder einmal in vorgezogene Neuwahlen, was durchaus möglich ist - im Jahr 2013 statt. Die FPÖ wird aber ihre Hände nicht in den Schoß legen.

Neben zahlreichen parlamentarischen Initiativen überlegen wir auch eine Reihe von Volksbegehren. Denn die Probleme, denen unser Land und seine Menschen gegenüberstehen, sind ja vielfältig: Massenzuwanderung, Asylmissbrauch, Islamismus, Verwaltungsreform, Europäische Union, Arbeitsmarkt, Pensionen und vieles mehr. Die FPÖ wird den Menschen in Österreich ein attraktives Gesamtpaket anbieten.

Ich bin überzeugt, dass 2011 wieder ein gutes Jahr für die FPÖ wird. Wir sind die letzte Hoffnung für die österreichische Bevölkerung. Weder die Bundesregierung noch die Landesregierungen sollen glauben, dass wir sie aus der Ziehung lassen.

Wir werden uns auch weiterhin als einzige gestalterische Kraft in diesem Land etablieren. Die anderen Parteien sind gelähmt und ringen um ihre Existenz. Unser Denken ist zielgerichtet und in sich stimmig.

Die anderen Parteien scheitern auch daran, dass sie schon längst nicht mehr die Sprache der Menschen sprechen. Sie sind in ihren Politik- und Parteifloskeln erstarrt. Sie betrachten die Bevölkerung mit einer Mentalität, die man am besten so ausdrücken kann: "Wir hier oben, ihr da unten." Wir Freiheitliche hingegen verstehen uns als Teil der Bevölkerung. Das wird auch 2011 so sein.

Heinz-Christian Strache ist Klubobmann der FPÖ. Jeden Dienstag lesen Sie an dieser Stelle den Gastkommentar eines Vertreters einer Parlamentspartei.