Jetzt kann man nicht einmal mehr seine Wäsche aufhängen, ohne dass ein blutrünstiger Doberhase daherhoppelt und einen "pedikürt", bis man nicht mehr stehen kann und die Polizei das paranoide Viech erschießen muss, das wohl die Kluppen als Ohrenpaare von lauter Minihasen eingestuft hat (und die fleißige "Mama" einfach an weiterer Fruchtbarkeit hindern hat wollen). Was kommt als nächstes? Exhibitionistische Weinbergschnecken? Goldfische mit dem sanften Gemüt eines Essiggurkerls randalieren plötzlich in ihren Gläsern? Golfer berichten ja längst über verhaltensauffällige Regenwürmer, die sich im Größenwahn für Pythons halten und versuchen, Golfbälle runterzuwürgen. Und die Robben erst, die mit ihrem passiven Amok in Kanada herumliegen! Wir werden erst sicher sein, wenn wir alles Getier ausgerottet haben. Claudia Aigner