(wh) 2018 wird Österreich zweifellos ein ungleich besseres Land mit ungleich glücklicheren Menschen sein. Es ist diese Hoffnung, die uns aufrecht und bei der Arbeit hält. Welchen Anteil die Politik an all dem haben wird, bleibt abzuwarten. Die Erwartungen schwanken zwischen den Extremen; die Wirklichkeit wird irgendwo in der Mitte liegen.

Doch so viel lässt sich schon heute mit Gewissheit sagen: Auch 2018 werden die Parteien eine gerechtere Gesellschaft, faire Steuern, endlich eine Föderalismus- und Verwaltungsreform einmahnen, den Mittelstand entlasten, Arbeitskosten senken, das Steuersystem vereinfachen, Millionäre melken wollen; gegen Korruption und Freunderlwirtschaft wettern, sodann mehr Geld für Universitäten, F&E, für Entwicklungshilfe und Kultur fordern; weiters gilt es die Energiewende endlich einzuläuten, Green Jobs zu schaffen, das beste Gesundheitssystem zu retten, Schwarz-Blau zu verhindern und Rot-Grün gleich dazu; schließlich bleibt noch, die Migranten zu integrieren und die Österreicher zu europäisieren.

Vielleicht haben die Parteien ja 2018 Zeit, über all diese Fragen offen öffentlich zu reden. Wenn nicht wieder TV-Duelle, Kochsendungen und Ausflugsfahrten die Zeit rauben.