Heuer wohl keine
"weißen Weihnachten"

- © apa/Barbara Gindl
© apa/Barbara Gindl

Viele Christen wünschen sich am 24. Dezember "weiße Weihnachten", doch wird es diese auch geben? Die Temperaturen waren bisher eher mild und bewegten sich nur selten in Richtung Gefrierpunkt. Voraussichtlich wird es zu Weihnachten also kein Winterwetter geben, ein noch plötzlich einsetzender Schneefall bis dahin ist doch eher unwahrscheinlich.

Es sei denn, die oft fehlerhaften Wetterprognosen würden tatsächlich irren und die weiße Pracht käme doch unverhofft vom grauen Himmel. Denn die Menschen wünschen sich wohl nichts sehnlicher zu Weihnachten als dieses Schauspiel, wenn die gleißende Wintersonne der Schneepracht jenes herrliche Glitzern verleiht, das so vielen weihnachtliche Gefühle vermittelt.

Wilhelm Westerkamp,

per E-Mail

Zuversicht, Solidarität
und menschliche Wärme

Die Hirten sind aufgebrochen. Sie vertrauten der Zusage: Fürchtet Euch nicht! Der Menschheit letzte Chance zum Aufbruch ist da. Der Freiheitsbegriff, reduziert auf globale Ökonomie, der Markt, der sogar die Ethik- und Sozialsysteme regeln sollte, haben uns in die größte Finsternis der Menschheitsgeschichte manövriert. Materialismus, Mammon, Leistung und Geschwindigkeit, sie machten uns zu seelenlosen Zombies.

Wer es jetzt noch nicht kapiert hat, geht am Menschen vorbei. Wir brauchen eine neue Orientierung, ein neues Licht. Keine kalt glitzernden LED-Lichterketten vom Paketzustelldienst. Nein, wir alle brauchen warm leuchtende Lichter in unseren Herzen. Hinausdenken, Mitfühlen, Umkehren, Miteinander, Solidarität über alle Mauern hinaus. Gemeinsam aufbrechen! Fürchten wir uns nicht!

Fritz Baumgartner,

4222 St. Georgen/Gusen

Bessere Unterstützung für
die Wiener Bezirksmuseen

Es ist erfreulich, dass sich Bürgermeister Michael Ludwig für die Wiener Bezirksmuseen einsetzt, damit diese eine Stabsstelle und mehr Geld bekommen. Bezogen auf das Bezirksmuseum in Hernals ist zu sagen, dass die Räumlichkeiten dafür leider zugunsten einer Bank massiv verkleinert wurden. Zu überlegen wäre, ob nicht kulturelle Institutionen wie die verdienstvolle Bibliothek des Bezirkes Hernals und die Volkshochschule Hernals und auch das Bezirksmuseum Hernals in einem einzigen Gebäude Platz finden könnten. Das würde eine Aufwertung der Kulturszene bedeuten.

Prof. Dr. MMag. Hans Högl,

1170 Wien

Mehr Asylanträge als
in den Nachbarländern

Es wurden unlängst Umfragen darüber gemacht, was man in der Bevölkerung glaubt, wie hoch in Österreich die Anzahl der Asylanträge pro Jahr und wie hoch der Anteil der Mitbewohner mit Migrationshintergrund ist. Dem wurden die Fakten gegenübergestellt: Es gab zuletzt jedes Jahr rund 14.000 neue Asylanträge, der Anteil der Mitbewohner mit Migrationshintergrund beträgt 23 Prozent. Und das sei weit weniger, als generell angenommen werde.

Angenommen, die Zahlen stimmen, so wird dennoch verschwiegen, dass diese Zahlen bei uns höher sind als in allen Nachbarländern, einschließlich Deutschland. Ein Resultat jahrzehntelanger Politik, vor allem der rot-schwarzen Koalitionen unter SPÖ-Kanzlern.

Dr. Peter F. Lang,

per E-Mail