Studien sind immer ein bisschen mit Vorsicht zu genießen. Bisweilen ringen sie einem aber ein Lächeln ab - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn anlässlich dessen Festtags am Freitag (der 2. Oktober ist nicht nur jener Tag, an dem 1950 die Peanuts zum ersten Mal erschienen, Franz Viehböck 1991 ins All aufbrach und 1989 Udo Proksch festgenommen wurde, sondern auch der "Welttag des Lächelns") veröffentlichte onlinecasinosdeutschland.com nun die Auswertung von Mannschaftsfotos, anhand derer sie den "glücklichsten Klub Österreichs" ausmachen wollte.

Angesichts des Einzugs in die Champions- beziehungsweise Europa League und der Vorfreude auf attraktive Gegner könnte man meinen, es handle sich um Salzburg oder den Linzer ASK. Doch weit gefehlt. Die glücklichsten Spieler finden sich - tata! - bei der TSV Hartberg, auf deren Mannschaftsfoto stolze 76 Prozent ein Lächeln im Gesicht trugen. Allerdings hat die Studie einen Haken: Die Fotos datieren aus der Vorsaison, in der auch noch 58 Prozent der mittlerweile aufgelösten Mattersburger lächelten und die Hartberger als Überraschungsmannschaft unter anderem Sturm Graz sowie die Austria hinter sich ließen und in die Europacup-Qualifikation einzogen. Die Gegenwart ist da schon weniger erquicklich. Der Europacup ist schon wieder Geschichte, in der Bundesliga haben die Hartberger zwei Remis und drei Niederlagen auf dem Konto, zuletzt ein 1:7 gegen Salzburg.

Immer schön lächeln, scheint dennoch das Motto von Trainer Markus Schopp zu sein, der die bisherigen Ergebnisse in die Kategorie "Lerneffekte" einordnen will. Und wenn das nichts mehr hilft, kann man ja Anleihen an einem weiteren, jüngst begangenen Festtag nehmen. Der 1. Oktober war der Tag des Kaffees. Und dem wird ja bekanntlich legal-aufputschende Wirkung nachgesagt. Die Hartberger werden es nötig haben.