Der KSC nicht dabei, St. Pauli sowieso nicht; aber auch nicht der HSV, Werder Bremen oder Schalke. Wenn am Wochenende die erste deutsche Bundesliga startet, stellt sich einerseits die Frage, was man noch Interessantes - außer der alljährlich beliebten Frage: Wer kann den Bayern gefährlich werden - an der ersten deutschen Bundesliga finden könnte. Viel spannender sind die Fragen in der zweiten Liga, die da noch mit viel mehr Hochkarätern aufwarten. Dennoch darf das Element, das in der ersten Liga noch einzig und allein für Spannung sorgt, nicht außer Acht gelassen werden. Und es betrifft Männer, die sonst eher am Seitenrand stehen, die Trainer nämlich.

Es wird spannend sein zu sehen, wie Julian Nagelsmann und Adi Hütter, die am Freitag (20.30 Uhr) aufeinandertreffen, gegeneinander ankämpfen werden. Dazu gibt es noch viele andere Trainer, die ins Rampenlicht drängen.

Transfergerüchte zu ÖFB-Kicker Marcel Sabitzer - beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei RB Leipzig - wies der Trainer ab. Wie bereits Vorstandschef Oliver Kahn sagte Nagelsmann, man werde, wie in den vergangenen Jahren üblich, keine Namen und Gerüchte kommentieren. Die "Bild"-Zeitung hatte den 27-Jährigen mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Es ist eine ähnlich interessante Meldung wie jene, wonach Lionel Messi als "Willkommensgeschenk" auch Kryptowährung bekommen haben soll - also: irrelevant. Oder so, wie wenn ein Bürgermeister in eine Goldmedaille beißt - und dies plötzlich für null und nichtig erklärt wird? Nun, als Trost gibt’s am Freitag: Schalke gegen Erzgebirge Aue, St. Pauli gegen HSV (18.30), Sandhausen gegen KSC (13.30 Uhr) und FC Nürnburg gegen Düsseldorf (13.30 Uhr). Alternativ dazu: Mainz gegen Leipzig (Sonntag, 15.30 Uhr). Der Vergleich macht Sie sicher.