Heiße Luft von sich geben können ja viele. Manche verdienen auch gutes Geld damit. Auch Reality-Star Stephanie Matto. Nur, dass bei ihr die Luft nicht aus dem Mund kommt. Darum wird jetzt viel Wind gemacht. Denn sie hat ihre Furze verkauft. Ein klassisches Fartup also, und Matto ist somit nicht nur Influenzerin, sondern auch Flatulenzerin. Dafür war die selbsternannte Fartpreneurin - man könnte auch sagen Fartistin - erst überraschend analog unterwegs. In ein leeres Gurkenglas trompetet, zugeschraubt und an zahlende Interessenten verschickt, fertig. Damit verdiente sie rund 200.000 Dollar. Aber wie das so ist im Aufwind des Geschäftserfolgs: Man will immer mehr. Also begann Stephanie Matto die Tönchen mit Böhnchen zu locken.

Die Umstellung ihrer Ernährung auf Produkte, die eine perfekte Eierschasigkeit garantierten, dokumentierte sie für ihre Fans auf TikTok. Auch ihre Einlieferung ins Spital wegen Verdachts auf Herzinfarkt, der sich aber nur als verirrter Leibwind herausstellte. Nun hat sie auf digitale Produktion umgestellt - ihre Pupse gibt es jetzt nur noch als NFT (Non-Fungible Tokens), dieser neue Hype von virtuellem Internet-Besitz.

Das hätte sich der Anrufer bei der Hohen Warte auch nie gedacht, dass sein Spruch einmal wortwörtlich wahr wird. Der hatte ja bekanntlich vor einiger Zeit, YouTube weiß es noch genau, beim Wetterdienst angerufen, um sich mit folgenden Worten über die falsche Vorhersage zu beschweren: "Und mit so an Schas konn ma a Göd vadienen?"