Gegen ein Faible für Wortspiele ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Und Mark Zuckerberg scheint ein solches zu haben. Vor einigen Monaten hat der Multimilliardär ja sein Unternehmen von Facebook in Meta umbenannt. Und die Mitarbeiter dieses Unternehmens haben nun eine Mitteilung von "Zuck" bekommen, dass sie sich fortan als "Metamates" verstehen sollen. Das ist nicht nur ein ökonomischer Umgang mit Buchstaben, das ist auch für Legastheniker entgegenkommend. Und es ist ein unübersetzbarer Gag - im englischen bedeutet "mate" so viel wie Kumpel. Das Ganze hat nur einen Haken, den Zuckerberg irgendwie schon bei der Umbenennung seiner Firma nicht so mitbedacht haben dürfte. Denn die Vorsilbe Meta hat die Bedeutung "auf einer übergeordneten Ebene". Wenn man also ein Meta-Kumpel ist, kann man das in etwa so übersetzen, dass man ein Kumpel unter Anführungszeichen ist. Was ja wiederum zu Facebook und seinen sozialen Auswirkungen auf die Gesellschaft passt.

Mit dem neuen Namen bekamen die Meta-Mitarbeiter auch neue Unternehmenswerte zugestellt. "Moving fast together" heißt die neue Devise aus Zuckerbergs Kommandozentrale. Interessant dabei ist freilich, was vorher (seit 2007) das Facebook-Credo war: "Move fast and break things." Also: "Sei schnell und mache Sachen kaputt." Gut, das kann man Facebook und Zuckerberg wirklich als Erfolg zurechnen: Datenschutz, Fake-News-Verbreitung, Hass im Netz, etc. Wenn sie was können, dann kaputtmachen.