Zum ersten Mal wurden jene 53 Millionen Euro an die heimischen Medien vergeben, die im Rahmen der neu geschaffenen Digitalisierungsförderung für den Auf- und Ausbau des digitalen Angebots in der heimischen Medienlandschaft vorgesehen sind. Das Ziel der Förderung war, die Transformation der Medien zu digital zu fördern - ein Prozess, der bei vielen Häusern seit Jahren läuft.

Dennoch dürfen sich 195 von 278 Einreichungen freuen, deren Förderung bewilligt wurde.

Auf der Website der RTR sind die Fördersummen ersichtlich. Zu den größten Fördernehmern zählt etwa der Krone Verlag, der für diverse Projekte insgesamt rund 4,5 Millionen Euro Förderung erhält, für Kronehit fließen rund 940.000 Euro. An Russmedia gehen rund 4 Millionen Euro, davon etwa 2 Millionen Euro für die "Vorarlberger Nachrichten". Der Kurier Zeitungsverlag kommt auf rund 3,9 Millionen Euro, die Moser Holding kommt auf etwa 3,5 Millionen Euro, "der Standard" kommt auf rund 3,2 Millionen Euro, "Österreich" insgesamt auf gut 3 Millionen Euro.

Es ist nicht die einzige Förderung, mittlerweile gibt es mehrere verschiedene Fördertöpfe von Presseförderung bis zur neuen Medienförderung. Warum man nicht gleich das ganze Förderwesen in einem großen Wurf neu geregelt hat, sondern stattdessen auf Stückwerk setzt, ist nur schwer zu verstehen. Die Transparenz fördert das alles jedenfalls nicht, zumal ja zusätzlich noch viel höhere Summen über Inserate der öffentlichen Hand vergeben werden.