Von Ost-Aleppo bleibt nur ein Trümmerfeld. - © ap/Hassan Ammar
Von Ost-Aleppo bleibt nur ein Trümmerfeld. - © ap/Hassan Ammar

Durch den Krieg
verwüstete Städte

Im Nahen Osten wird hauptsächlich um die Befreiung oder Eroberung von Städten gekämpft. Unterlegene Aufständische versuchen grundsätzlich, den Kampf gegen militärisch überlegene Regierungstruppen dort zu führen, wo diese ihre Überlegenheit nicht ausspielen können. Die Stärken der Regierungstruppen sollen durch eigene Geländevorteile unterlaufen werden, und da bieten sich Städte an, obwohl bei Kampfhandlungen mit hohen zivilen Verlusten zu rechnen ist.

Zum Beispiel: Aleppo ist ein Trümmerhaufen, zurückgeblieben sind verletzte, traumatisierte und ausgehungerte Zivilisten; syrische Regierungstruppen haben mit starker russischer Luftunterstützung ganze Arbeit geleistet. In vielen anderen Orten sieht die Lage kaum besser aus.

Oberst iR Kurt Gärtner,

4600 Wels

Der Brexit bringt
auch neue Chancen

Zwischen Darstellung und Realität klafft anscheinend eine gewaltige Lücke. Dass die Währung abgewertet und die Personenfreizügigkeit eingeschränkt werden konnten, eröffnet dem Vereinigten Königreich zahlreiche positive Aspekte wie zusätzliche Exportchancen und ein höheres Beschäftigungsniveau. Zusätzlich braucht sich die für Großbritannien so wichtige Finanzindustrie keine Sorgen wegen Brüsseler Regulierungsabsichten zu machen. Die Verzweiflung dürfte sich in der Realität in engen Grenzen halten.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Zum Leitartikel von Reinhard
Göweil, 22. Dezember

Eine Gehaltskürzung für "verhaltensauffällige" Politiker

Ich stehe voll und ganz hinter dem Vorschlag, wäre aber für eine Deckelung nach unten, um zu verhindern, dass deshalb so manche Politiker ihre Mahlzeiten in der Gruft einnehmen oder die Nächte mit Schlafsack in der Opernpassage verbringen müssen. Andererseits: Vielleicht wäre das für ihre Arbeit heilsam.

Wolfgang Radschiner,

per E-Mail

Wir werden auf etwas
Freiheit verzichten müssen

Es mag widersprüchlich klingen, doch unsere Freiheit kann man nur schützen, indem man darangeht, diese bürgerlichen Freiheiten zeitweilig zu beschneiden.

Es ist unbestritten, dass wir in einer krisenbehafteten Zeit leben, und dieser Krise kann man nur wirksam entgegentreten, indem man Maßnahmen trifft, die außerhalb der bisweiligen Normen liegen. Was nützt uns diese Freiheit, wenn sich geistige Irrläufer im Internet Anleitungen zum Bombenbauen besorgen oder terroristische Organisationen die sozialen Netzwerke benützen, um Anhänger zu rekrutieren oder um Werbung für ihre abstrusen Weltvorstellungen zu betreiben?

Wir müssen wohl oder übel die Zügel ein wenig straffen, um uns in Zukunft effizient und wirksam gegen diese Gefahren schützen zu können.

Thomas Richter,

per E-Mail