Köln, Silvester 2016: Die Polizei umringt eine Gruppe Verdächtiger. - © dpa/Henning Kaiser
Köln, Silvester 2016: Die Polizei umringt eine Gruppe Verdächtiger. - © dpa/Henning Kaiser

Der Sprachgebrauch
der Kölner Polizei

Es kann den deutschen Grünen doch herzlich egal sein, wie die Polizei ihren Einsatzplan benennt. Hauptsache, die Kölner wurden vor solchen Übergriffen, wie es vor einem Jahr der Fall war, dank des rigorosen Polizeieinsatzes verschont.

Genau solche künstlich geschaffenen Diskussionen, die es nicht wert sind, überhaupt geführt zu werden, treiben die Wählerschaft in Scharen zu den rechtsgerichteten Parteien.

Thomas Richter,

per E-Mail

Ein umstrittener Begriff für Menschen aus Nordafrika

Die gleichen Leute, die sich so schön (und vor allem pressewirksam) über vermeintlich diskriminierende Bezeichnungen aufregen können, benennen jeden pauschal als rechtsradikal oder gar als einen Nazi, der ihnen in irgendeiner Form widerspricht.

Christian Wolff,

per E-Mail

Zur Konzertkritik von Judith
Belfkih, 3. Jänner

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

Endlich wurden einmal die feinen, interessanten Töne und Komponistenanweisungen nicht durch Rums Tata Forte und Fortissimo übertönt. Für mich das beste Konzert seit langem. Die Stücke erklangen so, wie sie geschrieben wurden. Musik drückt eine Stimmung aus, so wurde sie auch geschrieben.

Willibald Hailzl,

per E-Mail

Eine erfolgreiche Bürgerinitiative

In Ihrem Kalenderblatt zum 9. Dezember erinnerten Sie an die Volksbefragung zur damals geplanten Verbauung der heutigen Steinhofgründe. Es wird erwähnt, dass die SPÖ Wien diese Befragung durchgeführt hat. Wahr ist vielmehr, dass diese Volksbefragung von einer Bürgerinitiative erzwungen wurde, deren Sprecherin ich war. Händisch, an Infotischen, durch private Weitergabe, konnten letztlich innerhalb eines halben Jahres über 70.000 Unterschriften von Wienerinnen und Wienern zur Einleitung dieser Befragung gesammelt werden.

Christine Muchsel, Initiatorin der neuen Bürgerbewegung zur
Rettung des Otto Wagner Areals

Zur Kolumne von Claudia Aigner, 23. Dezember

Der Schrecken der Christkindlmärkte

Claudia Aigner hat es in ihrem Beitrag auf den Punkt gebracht, und wenn man ihn ein zweites Mal liest, kann man unter dem Mantel der Ironie manches Bedenkenswertes erkennen. Ich war vor Jahren einmal auf dem Adventmarkt vor dem Rathaus und meide seither solche Massenveranstaltungen. Ein absoluter Horror wären für mich eine Veranstaltung wie am 7. August in Istanbul, wo hunderttausende Türken für ihren Präsidenten demonstrierten.

Besinnung erlebe ich am ehesten in der Kirche, wo meist wenig Menschen sind und Ruhe herrscht.

Walter Schrenk,

2540 Bad Vöslau