Die freie Wahl, für die
eigenen Kinder da zu sein

Mütter zurück in die Fabriken und das ganztägig. Aus der Reihe tanzen gibt es nicht, da ja angeblich die Argumente dafür wegfallen. So sieht es Ingrid Moritz, die Leiterin der Frauen- und Familienabteilung der Arbeiterkammer Wien. Das Selbstbestimmungsrecht des Menschen scheint in der Familienabteilung (sic!) der AK ein Fremdwort zu sein.

Ich, für meinen Teil, möchte mein Kind selber erziehen. Ich möchte es beim Erwachsenwerden unterstützen, seine ersten Worte - vielleicht Mama - hören, sehen, wenn es das erste Mal auf seinen eigenen Beinchen steht oder seine ersten Schritte macht. Wenn es aus der Schule kommt und ein Problem drückt, zur Seite stehen oder einfach da sein.

Für sein Kind da zu sein, sollte in einem freien und demokratischen Land wohl möglich sein ohne von einem großen Bruder, einer großen Schwester vorgeschrieben zu bekommen, wie ich mein Leben zu gestalten habe. Jeder sollte nach seiner Fasson selig werden, darum muss die Wahlfreiheit erhalten bleiben, und die Politik sollte die Voraussetzungen dafür schaffen. Nicht nur dafür, arbeiten gehen zu können, sondern auch dafür, daheim bleiben zu können.

Elisabeth Schildberger BA,

2464 Arbesthal

Politiker von BZÖ und FPÖ wegen Untreue verurteilt

Nun wissen wir, was jeder mit freiem Auge sehen konnte. Der Schaden ist beziffert, jetzt darf man annehmen, dass sich die geschädigte Seite das Geld von den Verurteilten zurückholt und sich in Zukunft nicht mehr auf diese Weise instrumentalisieren lässt.

Nick Nachos,

per E-Mail

Zum Artikel von Alexander
Dworzak, 17. März

Neugestaltung des Areals um den Franz-Josefs-Bahnhof

Die in diesem Beitrag beschriebene Veranstaltung wurde als Informations- und nicht als Diskussionsveranstaltung ausgerichtet, um die Teilergebnisse eines seit vielen Jahren laufenden Beteiligungsprozesses zu präsentieren. Bei derart großen Veranstaltungen - es waren über 250 Personen anwesend - hat es sich auch in der Vergangenheit bewährt, im Anschluss an die Präsentationen sogenannte "Themeninseln" anzubieten. Auf diesem Weg können mehr Fragen von Bürger/innen beantwortet werden als im Rahmen einer frontalen Debatte. Das durchwegs positive Feedback, das im Rahmen dieser Veranstaltung gesammelt wurde, bestätigt dies.

Der in Ihrem Artikel beanstandete "Klärungsbedarf" ist in dieser frühen Projektphase ganz normal. Wie im Rahmen der Informationsveranstaltung dargelegt wurde, definiert ein städtebauliches Leitbild die "Leitplanken" für die weitere Entwicklung. Viele Fragen werden zwangsläufig erst in den nächsten Projektphasen konkretisiert und können daher zum jetzigen Zeitpunkt von niemandem beantwortet werden.

Wie ebenfalls vor Ort erläutert wurde, sind Diskussionen über die nächsten Konkretisierungsschritte sehr wohl erwünscht und auch vorgesehen. Insofern finden wir es bedauerlich, dass ein von vielen Seiten über einen langen Zeitraum sehr gewissenhaft geführter Entwicklungsprozess nicht differenzierter behandelt wurde.

Michaela Mischek,

Geschäftsführerin Althan
Quartier Entwicklungsgesellschaft