60 Jahre Römische Verträge - ein Plädoyer für Europa

Die Geschichte trennte uns blutig, die Geografie und unser inhaltliches Fundament in einer globalisierten Welt einen uns. Unser Europa wird auch diese "Epoche der intellektuellen Herabnivellierung" überleben. Ja, es sind die mangels Alternativen in ihre Ämter gespülten Staats- und Regierungschefs, samt ihrer inhaltslosen Entourage, die unser friedliches Staatengebilde an den Rand des Abgrunds drängen. Einmal mehr drehen sich Charles de Gaulle, Konrad Adenauer oder Robert Schumann angesichts der desaströsen Politik im Grab um.

Europa ist nicht Chance oder Hoffnung, Europa ist der einzige Weg. Und gerade angesichts der gezielten Destabilisierung der EU durch die USA, durch Leute wie Geert Wilders oder Marine Le Pen sind alle aufrechten Demokraten gut beraten, diese kostbare Gemeinschaft zu bewahren und darauf zu drängen, dass Europa auch endlich in den Herzen der Technokraten in den Staatskanzleien ankommt! Im Herzen der künftig in Verantwortung stehenden und in einem vereinten Europa aufgewachsenen Generation ist es dies schon längst.

Ad Multos Annos Europa!

Gerald Grosz, ehem. Abg.z.NR, 8010 Graz

Zum Gastkommentar von
Christoph Chorherr, 25. März

Das Hochhausprojekt
am Heumarkt

Das Areal um den Eislaufverein gefällt Christoph Chorherr - wie vielen anderen - auch nicht? Warum will er aber den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das Konzerthaus behält seine internationale Bedeutung auch ohne Luxusturm nebenan. Angeblich transparente Abwicklung macht ein schlechtes Projekt nicht besser. Fazit: Misslungener Versuch, das Heumarkt Projekt schönzureden, und insgesamt ein Verrat am grünen Gedanken.

Hannelore Schmidt,

per E-Mail

Ein hässliches Haus ersetzt
ein hässliches Haus

Ob die von Christoph Chorherr angeführten Argumente stimmen, kann ich nicht beurteilen. Eines weiß ich jedoch sicher: Hier will jemand einen hässlichen Kasten aus den 60er Jahren durch einen größeren, ebenso hässlichen Kasten ersetzen. Oder sollte ich die Einzige sein, der solche "Emmentalerbauten" nicht gefallen?

Mag. Waltraud Sarny,

per E-Mail

Wieso wurde gerade
dieses Projekt genehmigt?

"Es gab auch verschiedene Lösungen, die die bestehende Höhe nicht überragten." Dies bedarf einer Aufklärung. Offenbar gab es Lösungen, die sich an die bestehenden Regeln der Unesco und der Flächenwidmung hielten, aber ausgeschieden wurden. Die Lösung, die sich nicht an die Regeln hielt, wurde angenommen. Nun versucht Maria Vassilakou, die Flächenwidmung vom Gemeinderat anpassen zu lassen. Das ist anrüchig, Aufklärung tut not.

Peter Jürß,

1160 Wien