Zum Artikel von Veronika
Eschbacher, 20. April

Die virtuelle Realität
überlagert das echte Leben

"Ich mach’ mir meine Welt, wie sie mir gefällt" - so einst Astrid Lindgrens "Pippi Langstrumpf". Dieser Ausspruch scheint bei Facebook nach und nach Realität zu werden: "Freundschaften" mit virtuellen Profilen, Nachrichten nach dem eigenen Geschmack - und eben nur diese -, passende Werbung gleich dazu und nun auch "Augmented Reality", die wohl ebenfalls die Welt im Sinne des Benutzers "erweitert". Als Draufgabe gibt es noch eine Datensammlung über das Nutzerverhalten, die Facebook geschickt auswerten und verkaufen wird.

Polemisch gesprochen: Facebook lässt den Nutzer träumen - und verkauft die Interpretation dieser Träume an Dritte. Sigmund Freud und George Orwell hätten ihre Freude.

Alexander Simon,

per E-Mail

Wirtschaftlicher Druck
auf Nordkorea

President Donald Trump has pointed out the strong linkage between China and North Korea, and he correctly assumes China can influence North Korea’s weapons development program. At this juncture, the North Korean nuclear missile program is of primary concern.

China can bring pressure on North Korea to stop its development of these weapons systems by reducing its trade with North Korea. One area of trade that comes to mind is the large quantity of coal China imports from North Korea. It is estimated this amounts to 22 million tons per year, which is 40 percent of North Korea’s coal exports.

A reduction in the importation of North Korean coal would significantly impact the North Korean economy, and could force it to change its position on arms development. The U.S. has large quantities of coal available for mining which could be sold to China, if cost effective, to fill its coal importation needs. This would help our trade imbalance with China, boost our coal mining industry, and put our coal miners back to work.

Donald Moskowitz,

Londonderry, New Hampshire

Warum nicht Bürger
zweier Staaten sein?

Anstatt Doppelstaatsbürger zu bestrafen, sollte das veraltete Staatsbürgerschaftsrecht geändert werden. Es baut auf der falschen Voraussetzung auf, dass der Mensch nur eine Identität haben kann und darf. Wenn alle Austrotürken die doppelte Staatsbürgerschaft hätten, wäre vermutlich das Ja zur türkischen Verfassungsreform und damit zum Ende der Gewaltenteilung in der Türkei in der Minderheit geblieben und das Nein hätte überwogen.

Dr. Stefan Malfèr,

1140 Wien

Zum Gastkommentar von
Evelyn Regner, 15./16. April

Steuerpiraterie wird nicht mehr hingenommen

Das vor Jahren von Österreich aus propagierte Paradigma einer ökologisch-sozial regulierten weltweiten Marktwirtschaft als Kern einer funktionierenden Global Governance konnte sich nicht wirklich durchsetzen. Jetzt, nachdem doch eine relativ erstarkende "Öffentlichkeit für das gesellschaftliche Übel der Steuervermeidung" geschaffen worden ist, nicht zuletzt durch die Auszeichnung des Investigationsjournalismus mit dem Pulitzer-Preis, gibt es Anlass zur Hoffnung.

Ilse Kleinschuster,

per E-Mail

Zum Artikel von Edwin
Baumgartner, 13. April

Esperanto ist eine höchst lebendige Sprache

Die Sprache Esperanto lebt, wird geschätzt und geliebt. Große Persönlichkeiten haben sie geschätzt wie zum Beispiel Bertha von Suttner, Peter Rosegger oder der österreichische Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried. Bundespräsident Franz Jonas hat die Sprache gesprochen, ebenso die Eltern von Bundespräsident Franz Jonas, der Vater des Milliardärs George Soros. Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. haben jeweils beim feierlichen Segen "Urbi et Orbi" auch auf Esperanto gesprochen. Die Esperanto-Wikipedia ist größer als die dänische. Jährlich treffen einander tausende Esperantisten auf vielen Veranstaltungen rund um die Weltkugel.

Karl Reinisch,

per E-Mail