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Zur Kolumne von Claudia Aigner, 28. Dezember

Kaputte Aufzüge als Fitnessprogramm

Danke für Ihren kunstsinnigen und amüsanten Artikel! Bitte weiter so! Liebe Grüße von einem, der zum Glück im ersten Stock wohnt und dem ein kaputter Aufzug relativ egal ist!

Robert Rihl,

1180 Wien

EU-weites Verbot
von Einwegplastik

Ich bin es leid, dass immer den Verbraucher/innen die Schuld an jedwedem ökologischen oder sonstigem Missstand aufgebürdet wird. Es bedarf auch nicht der EU, denn ein Nationalstaat, der sich als funktionierend versteht, darf die Courage zeigen, für jedes erzeugte oder importierte Produkt eine genaue Deklaration der Inhaltsstoffe, deren Herkunft und den Aufwand für Herstellung und Transport verbindlich zu verlangen und bestimmte Dinge nicht zuzulassen oder Kompensationszahlungen einzufordern.

Wenn Kunststoffe aus der PET-Gruppe eben leicht wiederzuverwenden sind, werden andere Verpackungen teurer. Unter klaren und möglichst lückenlos kontrollierten Vorgaben nebst spürbaren Sanktionen bei deren Verletzung funktioniert auch der ach so gepriesene freie Markt.

Dr. Edmund L. J. Rinnerbauer,

1080 Wien

Aus für die Wiener "Opern-Toilette"

Kann sein, dass das Opern-Klo
eine hygienische Aufwertung braucht. Das heißt aber nicht, dass deshalb die Musik und die Fassade entfernt werden müssen oder das innere Erscheinungsbild nicht bewahrt werden könnte. Es ist ein Verlust gleichermaßen für Wiener wie für Touristen. Diese Gleichmacherei nimmt Wien die Seele (das betrifft unter anderem auch Würstelstände, Copa Kagrana oder den Donaukanal). Wien soll bitte bunt und vielfältig bleiben.

Die Sozialdemokratie hat viel Gutes für Wien geleistet und erreicht und wird das hoffentlich weiterhin tun. Diese Art der Gleichmacherei einerseits und die Lieblosigkeit, mit der manchmal Stadtmöbel, Plätze und Ort gestaltet werden, andererseits lassen mich immer wieder auch an der SPÖ Wien zweifeln. Beispiele: Waschbetontröge für Blumen, Plastikstreubehälter für die MA48 oder die Mittelinsel (Busschleuse) beim 59A, Station Bacherplatz - clean, aber ohne jeglichen Hang zur Ästhetik.

Arno Dermutz,
1050 Wien