Japans erfolgreiche Weltraummissionen

Den wohl faszinierendsten Erfolg aller Zeiten errang Japan mit der Sonde "Hayabusa 1", die 2005 auf dem Kleinplaneten Ikotawa landete und dort Bodenproben nahm, 2007 zurückkehrte und 2010 die Proben nach zahlreichen Problemen in Australien absetzte.

Japan blieb diskret. Jüngst kam die Raumsonde "Hayabusa 2" beim Kleinplaneten Ryugu an, um dort einen "Hüpf-Rover" abzusetzen, der die Oberfläche erforscht und Proben entnimmt, die zur Erde zurückgebracht werden sollen.

Gegen die japanische Astro-Eleganz ist Chinas Mond-Mission plumpe Protzerei ohne praktische Bedeutung.

Hans Munninger,

per E-Mail

Recht auf Papamonat im gesellschaftlichen Interesse

Das Recht auf einen Papamonat erscheint uns sinnvoll. Wird dieses Ziel von der Mehrheit der Stimmberechtigten geteilt, benötigt man keine zeitfressende Evaluierung, wie sie die Familienministerin vorsichtig vorschlägt. Es sind die Berechtigung und dessen Durchsetzung gesetzlich festzulegen. Die Kosten muss die Gesellschaft und nicht die Wirtschaft tragen. Kinder sind eine wichtige Investition in unserer Zukunft.

Bernd Stanzel,

Anna Kaltenböck,

1070 Wien

Die dringend gesuchten Fachkräfte von morgen

Tüchtige asylsuchende Handwerkslehrlinge, abgeschoben trotz des drückenden, Österreichs Prosperität ernsthaft bedrohenden Fachkräftemangels, den in absehbarer Zeit alle Österreicher spüren werden! Die Debatte darüber ist bezogen auf die Protagonisten hochkarätig - aktive und ehemalige Spitzenpolitiker engagieren sich wie auch bedeutende Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft.

Umso mehr verstört die sachliche Hilflosigkeit der Debatte. Es werden für den Verbleib tüchtiger Handwerkslehrlinge mit negativem Asylbescheid "Ausnahmen" und das "Bleiberecht aus humanitären Gründen" gefordert - beides wird dem Wesen der Problematik nicht gerecht.

Man sollte bei der Wahrheit, also am direkten Weg bleiben. Nötig ist die Schaffung eines klaren und offiziellen "Bleiberechts aufgrund des österreichischen Eigenbedarfs an Fachkräften". Nicht einmal eine Verfassungsänderung ist dafür nötig - ein kurzer Zusatz zum Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz ist ausreichend. Für die nötige Gesetzesänderung würden mit Sicherheit alle Vernünftigen im Nationalrat, also alle 183 Abgeordnete, die Hand heben!

Prof. Ernst Smole,

1080 Wien