Zum Gastkommentar von
Arno Tausch, 4. Jänner

Migrationsströme und Wertvorstellungen

Ein großes Dankeschön für diese wohltuend sachliche unaufgeregte Darstellung eines Problems, das ansonsten fast ausschließlich populistisch und emotional diskutiert wird! Hier schreibt jemand verständlich, mit fundiertem Wissen und entsprechend aufbereiteten Fakten über eine Thematik, die niemanden unberührt lassen kann. Allen, die eine bedenkenlose Willkommenskultur befürworten, sei dieser Text als Pflichtlektüre anempfohlen.

Elfriede Tahbaz,

per E-Mail

Zur Kolumne von Christian Ortner, 28. Dezember

Hochwertig kaufen statt
schnell verbrauchen

"(. . .) nicht ein neues Auto kaufen, weil es das alte eh noch tut, keine neuen Kleidungsstücke kaufen, weil genügend im Schrank liegen" - das stellt Christian Ortner als den Weg zum Wirtschaftsruin dar. Ohne den dauernden Kauf von Überflüssigem ginge es uns allen also viel schlechter. Wenn es da wirklich keinen Ausweg gäbe, dann "lasst alle Hoffnung fahren".

Der dritte Weg zwischen Konsumverweigerung und Verschwendung wäre aber, sein Geld für nachhaltigere Dinge auszugeben. Um bei den Beispielen zu bleiben: ein teureres, aber solideres Auto, maßgefertigte Kleidung aus guten Stoffen zu kaufen. Die Autofirmen hätten sicher nichts gegen eine Nachfrage nach hochwertigeren Wagen, die Schneider könnten wieder mehr Lehrlinge ausbilden.

D.I. Ewald Pangratz,

1130 Wien

Plastikflaschen und Getränkedosen

Auch ich finde definitiv, dass der Plastikmüll reduziert werden muss. Was mich sehr befremdet, ist, dass Plastikverpackungen bei uns so verteufelt werden, allerdings niemand über die zahllosen PET-Flaschen und Getränkedosen spricht, die überall in der Natur zu finden sind. Es gibt keinen Wanderweg im Wienerwald, keinen Berggipfel, keinen Weg entlang eines Flusses oder Baches, keinen Park, keine Landstraßen oder Autobahnen, wo nicht zahllose PET-Flaschen und Getränkedosen die Landschaft verunstalten. Das ist für mich in unseren Breiten das weit größere Problem.

Nancy Friedenthal,

1150 Wien